07.09.2010 - 12:09
Verbesserung der Batterie
Zero, in den USA gerade erst mit Fördergeldern für die Motorenentwicklung bedacht, hat für das Modelljahr 2010 die Batterie weiter verbessert. Sie erhielt neue Zellen, und vor allem an der Kühlung respektive Wärmeabfuhr des Lithiumionen-Speichers wurde gearbeitet, um die Leistung möglichst optimal auszuschöpfen.
Dazu gibt es eine andere Software, die die Annahme der "Gas"-Befehle verbessert.
Dazu gibt es eine andere Software, die die Annahme der "Gas"-Befehle verbessert.Optimierung der Fahreigenschaften
Optimiert wurde auch das Fahrwerk der Zero. Sie fühlt sich nicht mehr ganz so holprig an wie noch vor einem Jahr. Nach wie vor ist der Federungskomfort wegen der starr im Rahmen untergebrachten Batterie aber sehr gering. Daran ändert auch die vom Spezialisten Corbin stammende neue Sitzbank nichts. Sie erlaubt dem Zero-Fahrer jedoch mehr Bewegungsfreiheit für die persönlich angenehmste Sitzposition. Da ein Tank fehlt, thront der Fahrer aber nach wie vor ungewohnt hoch auf der Maschine. Die ergonomisch beste Wahl ist da die neue DS (Dual Sport) mit ihrem gegenüber der S doch deutlich weiter nach oben reichendem Lenker. Sie spielt mit ihren Geländereifen
die Rolle der Enduro, unterscheidet sich äußerlich bis auf ein anderes Rücklicht und andere Felgen ansonsten kaum von der S. Federung und Steuerkopfwinkel wurden jedoch ebenfalls geändert.
die Rolle der Enduro, unterscheidet sich äußerlich bis auf ein anderes Rücklicht und andere Felgen ansonsten kaum von der S. Federung und Steuerkopfwinkel wurden jedoch ebenfalls geändert.Fahrauftritt der Zero
Am Fahrauftritt der Zero gibt es nichts auszusetzen. Sie lässt sich präzise dirigieren, leicht händeln und beschleunigt stark. Knapp 123 Kilogramm Leergewicht treffen auf eine Spitzenleistung von 22 kW / 30 PS und 133 Newtonmeter Drehmoment. Das weckt hohe Erwartungen, die die DS allerdings nicht ganz erfüllen kann, denn hinter den beeindruckenden Leistungsdaten bleiben Reichweite und Höchstgeschwindigkeit deutlich zurück. Als Spitzentempo werden 108 km/h angegeben, und eine Batterieladung soll für maximal 80 Kilometer Fahrt ausreichen. Unter Alltagsbedingungen dürften es aber wohl eher 50 bis 60 Kilometer sein. Dafür sind nach Herstellerangaben aber immerhin zwischen 3000 und 4000 Ladezyklen möglich. Das volle Aufladen der Batterien soll in weniger als vier Stunden erledigt sein.
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