26.07.2010 - 11:07
Der Volkswagen Konzern hat im ersten Halbjahr 2010 mehr Fahrzeuge ausgeliefert als ursprünglich erwartet. Insgesamt wurden mit 3,58 (Januar bis Juni 2009: 3,10) Millionen Fahrzeuge rund 16 Prozent mehr verkauft. Im Monat Juni erwarben 644 600 (+5,7 %) Kunden ein Fahrzeug des Konzerns.
Der Volkswagen Konzern erzielte in seinem größten Absatzmarkt China in den ersten sechs Monaten ein deutliches Verkaufplus von 45,7 Prozent auf 950 300 Fahrzeuge. Vor allem die Modelle Volkswagen Lavida und New Bora, der Audi Q5 sowie der Škoda Fabia verzeichneten hohe Zuwachsraten. In Indien verdoppelten sich die Auslieferungen erneut auf 17 400 (+112,9 Prozent). Die Verkäufe für die gesamte Region Asien-Pazifik stiegen im ersten Halbjahr um 45,2 Prozent an.
Auch in den USA verzeichnete der Konzern von Januar bis Juni mit 175 300 Fahrzeugen eine Steigerung von +29,2 Prozent. In Europa erreichte Volkswagen ein Wachstum von 4,7 Prozent. Insgesamt wurden hier 1,74 Millionen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge verkauft. Insbesondere in den westeuropäischen Märkten erzielte das Unternehmen deutliche Steigerungen. In Spanien wurden 151 100 (+40,8 %) und in Großbritannien 209 500 (+31,9 %) Fahrzeuge ausgeliefert.
In Deutschland setzte sich der Marktrückgang (-28,7 %) aufgrund des Effektes durch die Umweltprämie aus dem Vorjahr fort. Trotzdem erreicht der Volkswagen Konzern mit 531 300 (-15,9 %) ein besseres Ergebnis als der Gesamtmarkt.
Die Marke Volkswagen Pkw verkaufte weltweit in den ersten sechs Monaten insgesamt 2,26 Millionen Einheiten und steigerte damit die Auslieferungen um 16,2 Prozent. Das stärkste Wachstum erreichte Volkswagen in der Region Asien-Pazifik mit 40,6 Prozent. Neben den speziell für den chinesischen Markt gefertigten Modellen waren vor allem der Polo und der Tiguan bei den Kunden gefragt.
Audi setze weltweit 554 900 (+19,1 %) Fahrzeuge ab. Vor allem in den europäischen Märkten, in den USA und China lief es besser als erwartet. Das stärkste Wachstum verzeichnete die Marke in der Region Südamerika mit einem Plus von 79,5 Prozent. Die Modelle A4/A5 Cabriolet sowie der Q5 zählten zu den verkaufsstärksten Fahrzeugen.
Škoda lieferte von Januar bis Juni weltweit insgesamt 378 700 (+14,9 %) aus. Insbesondere in der Region Asien-Pazifik legte die Marke um 78,9 Prozent zu.
Die spanische Marke Seat setzte in diesem Zeitraum weltweit 181 800 (+4,9 %) Fahrzeuge ab. Besonders stark gefragt waren die Modelle im Heimatmarkt Spanien. Insgesamt verkaufte Seat dort 56 900 (+43,2 %) Pkw.
auto.de/(ampnet/nic)
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