Fiat 500C: Erinnerung an einen Klassiker
Nein, Cabrio-Puristen dürften mit dem neuen Fiat 500C wenig am Hut haben. Für sie hätte das C in der Typenbezeichnung nur dann eine Berechtigung, wenn sich wie bei einem klassischen Open-Air-Gefährt die Stoff- (oder Stahl-)mütze komplett nach hinten befördern ließe. Wie bei einem echten Cabrio eben. Davon ist aber bei Fiats offener Knutschkugel nicht die Rede.
Design
ist bei der Frischluftversion nicht einfach nur ein großes Loch ins Dach geschnitten worden. Diverse Versteifungen erforderten eine Anpassung des Fahrwerks an die geänderte Karosseriestruktur. Außerdem erhielt der etwa 40 Kilogramm schwerere 500C eine andere Windschutzscheibe.Schon bei der 500er-Limousine imponierte das überaus hohe Maß an Individualisierungsmöglichkeiten. Ein schlauer Kopf hatte seinerzeit exakt 549936 unterschiedliche Konfigurationen ermittelt. Beim 500C ist das nicht viel anders. Elf Außen- und drei Verdeckfarben, sieben Sitzdesigns, zehn Felgen-Outfits, 27 Design-Sets in Form von Streifen, Emblemen oder Logos sowie 37 Schlüsselcover sorgen dafür, dass im Alltag nur schwerlich zwei komplett identische Fahrzeuge zu finden sein werden.
Dach
lässt der Fiat 500C die Sonne in den Innenraum, eine Sekunde länger dauert die Schließprozedur. Das dürfte bei einem plötzlichen Regenschauer reichen.In verschiedenen Grundstellungen und Zwischenpositionen kann das Dach platziert werden. Bei jeder Geschwindigkeit legt sich die Stoffmütze bis zum hinteren Dachkantenspoiler zusammen. Tempo 60 ist angesagt, wenn die Öffnung vergrößert werden soll und das Rolldach sich über die Heckscheibe schiebt. Dann entfällt allerdings der Durchblick nach hinten, so dass sich die Fiat-Verantwortlichen genötigt sahen, dem 500C serienmäßig rückwärtige Parksensoren zu spendieren. Besonders pfiffig: Wenn das Dach sich über die Heckscheibe legt, ist es so gefaltet, dass die dritte Bremsleuchte sichtbar bleibt.








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