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Test Opel Antara Cosmo 2.2 CDTi 4x4: Charmantes Raubein

Von Ingo Koecher -

Heute leistet sich nahezu jeder Automobilbauer einen SUV. Und das hat seinen guten Grund, denn der Boom im Segment Freiheit und Unabhängigkeit suggerierenden Sports Utility Vehicles ist nach wie vor ungebrochen. Eine erhöhte Sitzposition, Größe und die Option, auch mal den einen oder anderen Abstecher ins Gelände machen zu können, sind nur drei Gründe, die als Kaufimpuls eine Rolle spielen. auto.de hatte mit dem Opel Antara den SUV der Rüsselheimer im Test, der sich Plattform und einige Teile mit dem Chevrolet Captiva teilt.

Lauben-Pieper & Schotter-Piste

Für die Mehrzahl der bislang von auto.de getesteten SUVs verschiedener Hersteller gilt eher Schein als Sein. Das ist auch kaum verwunderlich, werden doch beinahe alle der Fahrzeuge überwiegend im Stadtverkehr benutzt. Offroad-Feeling gibt es, wenn überhaupt, höchstens auf der Schotterpiste zur Gartentür der Lauben-Kolonie. Aber egal, die hochbeinigen SUVs werden nachgefragt und haben somit ihre Berechtigung.
Auch der Opel Antara wird von seinen Haltern meist auf befestigten Straßen ausgeführt. Da ist die Version mit Frontantrieb vollkommen ausreichend. Für all jene, denen es allerdings danach gelüstet, ungestüm ins Gelände zu gehen, bietet Opel die Allradvariante 4X4. Wenn auch recht zahm, lässt sich der Antara mit einer Wattiefe von 450 mm, einem Böschungswinkel vorn von 20, hinten von 24 Grad, dem Rampenwinkel von 18 Grad und der Test Opel Antara Cosmo 2.2 CDTi 4x4: Charmantes RaubeinBodenfreiheit von 176 mm auch jenseits befestigter Straße bewegen.

Der erste Eindruck

auto.de führte den Opel Antara Cosmo 4x4 während des Tests in normale Gefilde, somit also in Bereiche, die der Lebenswelt der meisten Antara Fahrer entsprechen. Der erste Eindruck: massig und in seiner Form kompakt. Da gibt es weder Überhänge fürs Auge, noch steht etwas ab. Aufgewertet wird die Front durch Aluminiumleisten des Kühlergrills und die ebenfalls in Aluminiumoptik ausführte Rahmung der Nebelleuchten. Die Seitenansicht fällt hingegen unspektakulär aus. Hier verläuft lediglich eine Sicke unmittelbar über dem Schweller zwischen den beiden Radhäusern.
Auch mit dem Heck wir die „geschlossene“ und schnörkellose Gestaltung fortgeführt. Eine Aufwertung erfolgt wie bereits an der Front durch eine Aluminiumleiste am unteren Teil der Heckklappe. Optisch fällt zudem der Unterfahrschutz auf, der jedoch eher Stimulus fürs Auge als tatsächlichen Schutz bietet. Denn sowohl Front- wie auch die Heckschürze sind in Plastik ausgeführt. Einen massiven Unterfahrschutz bietet auch die Optionsliste nicht.
Großzügig präsentiert sich der Innenraum. Platzprobleme sind kein Thema. Dabei setzt sich der massig-kompakte Außeneindruck innen unvermindert fort. Groß dimensioniert wirkt das mit Aluminiumapplikationen aufgewertete Multifunktionslenkrad. Während der Arbeitsplatz dem aktuellen Design anderer Opel-Modelle folgt, mutet das in unserem Testwagen verbaute Navigationssystem DVD 100 für 1.805 Euro buchbar ein wenig rustikal an. Allerdings sei an dieser Stelle darauf verwiesen, dass Opel für den Antara mit dem Test Opel Antara Cosmo 2.2 CDTi 4x4: Charmantes RaubeinNavigationssystem Touch & Connect für 790 Euro ein zeitgemäßeres System im Programm hat.

Fahreigenschaften

Zu Beginn gab sich der Opel Antara etwas raubeinig, was zu einem großen Teil am sportlich-straff ausgelegten Fahrwerk lag. Dieser Eindruck ließ jedoch nach, als wir uns auf den Antara eingelassen hatten. Er ist groß und er ist massig: Genau so lässt sich der 4.596 mm lange, 1.850 mm breite und 1.750 kg schwere SUV auch bewegen. Dennoch war das Handling insgesamt überraschend gut. Ausreichend Vortrieb lieferte der 2.2-Liter Vierzylinder Turbodiesel. Der Selbstzünder schöpft aus 2.231 ccm Hubraum 135 kW/184 PS. Das maximale Drehmoment liegt bei 400 Newtonmetern uns steht ab 2.000 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung. Geschaltet wurde über ein manuelles 6-Gang-Getriebe.

Thema Verbrauch

Opel gibt den Verbrauch des Antara mit 6,6 l/100 km an. Diesen Wert konnte auto.de, selbst bei noch so vorausschauender Fahrweise, nicht einmal annähernd erreichen. Am Ende unseres Tests hatten wir einen Verbrauch von 9,5 l/100 km auf der Uhr. Das sind 2,9 l mehr als werksseitig angegeben. In unseren Augen fällt die Differenz zu hoch aus – da sollte in der Dokumentation mit offenen Karten gespielt werden.

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