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Fahrbericht Mercedes-Benz SLK 350 Blue Efficiency: Vielschichtig

Kennt jemand Roadster oder Sportcoupés, die ein breiteres, vielschichtigeres Publikum ansprechen als ein Mercedes-Benz SLK? Das war schon bei dessem Vorfahren SL 190 so. Aber seit der SLK mit dem Blech-Faltdach auf dem Markt ist, fächert sich das Publikum noch weiter auf, ebenso wie die Technik des aktuellen Roadster-Coupés, deren Spektrum jetzt einen neuen Höhepunkt erreicht, wenn der SLK mit 204-PS-Dieselmotor und 4,9 Litern Normverbrauch und der SLK 55 AMG mit 422 PS und 8,4 Liter Verbrauch die Auswahl nach oben und nach unten begrenzen. Wir haben uns für unseren Fahrbericht in die Mitte gelegt und einen SLK 350 Blue Efficency mit 306 PS intensiv angeschaut.

Elegant, glatt und schnell.

Angesichts der unterschiedlichen Typen hinter dem Lenkrad eines SLK hatte es dieses Auto nie leicht, als echter Sportwagen empfunden zu werden. Vielen galt er als Boulevard-Racer, bei dem auch schon die Mindestmotorisierung das gewünschte Fahrerlebnis für Fahrer, Beifahrer und Passanten erzielte. Ein offener Mercedes war denen ein Wert an sich: elegant, glatt und schnell aussehend mit dem praktischen Mercedes-Benz SLK 350.zweiteiligen Blechdach, das auf Knopfdruck elektrisch im Kofferraum verschwindet und damit nicht nur den Insassen ein Cabrio-Erlebnis, sondern auch der Umwelt den Blick auf ein schönes Mercedes-Ambiente ermöglicht.

Interieur: Beeindruckend, aber nicht aufgesetzt.

Auch der Neue gibt bei offenem Dach sein markentypisch edles Interieur frei, geprägt von klassischen Elementen wie den Rundinstrumenten und neuen wie den Ausströmer für Lüftung und Kühlung, die denen des Supersportwagens SLS AMG nachempfunden sind. Das gepaart mit einem mit Leder bespanntem Armaturenträger, zweifarbigen Sportsitzen und dezent eingesetzten Chromzierrat schafft ein Umfeld für Mercedes-Benz SLK 350.Insassen und Betrachter, wie man es von einem sportlichen Fahrzeug aus dem Hause Mercedes erwartet: beeindruckend, aber nicht aufgesetzt.

Exterieur: Beeindruckend und markant.

Wenn man das Äußere ebenfalls mit zwei Begriffen charakterisieren will, dann lauten die: beeindruckend und markant. Die Macher formulieren beim Blech einen deutlich anderen Anspruch als beim Vorgänger. Die neue Karosserieform mit dem steil stehenden Kühlergrill in der Optik des Supersportwagens SLS, die insgesamt muskulöse Linienführung, die breiten Schultern, die ausgestellten Radhäuser und der massige Heckbereich zeigen, dass der Neue nicht mehr nur schnell, glatt und nett wirken soll, sondern stark, Mercedes-Benz SLK 350.markant und so aggressiv, wie es sich für einen echten Sportler gehört.

Unter der Haube.

Der 3,5-Liter-V6-Motor liefert 225 kW / 306PS und ein maximales Drehmoment von 370 Newtonmetern. Da darf man Werte erwarten, die zu einem Sportler passen. Der SLK 350 Blue Effiency schafft denn auch den Spurt von null auf 100 km/h in 5,6 Sekunden und wird bei 250 km/h eingebremst. Damit kann man so Einiges anstellen, muss man aber nicht. Wer sich zurückhält, kommt dem Durchschnittswert der EU-Norm von 7,1 Litern auf 100 km nahe, wenn er sich bei den drei Fahrprogrammen für die Einstellung E wie ökonomisch entscheidet. Wir waren meist mit dem Standardprogramm unterwegs und lagen im Verbrauch unter neun Litern. Wer das Sportprogramm wählt, das die Kennfelder von Fahrpedal, Getriebe und Lenkung spürbar auf schnell stellt, wird mit zweistelligen Verbrauchswerten rechnen müssen.

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