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Gebrauchtwagen-Check: VW Fox - Viel Ärger fürs Geld

Ausgerechnet beim Einstiegsmodell für die Stammkunden von morgen wird VW seinem Ruf als Qualitätshersteller nicht gerecht. Der Fox ist mäßig verarbeitet, leidet an schwächelnden Achsen und unterdurchschnittlichen Bremsen. Trotzdem ist der Dreitürer alles andere als ein Schnäppchen.

Glücklich ist man bei VW mit dem Fox nie wirklich gewesen. Neben Qualitätsproblemen stellte sich das Einstiegsmodell auch finanziell als Nullsummenspiel heraus. Durch die Produktion in Brasilien und den damit verbundenen Wechselkursproblemen und Verschiffungskosten wirft der Fox kaum Gebrauchtwagen-Check: VW Fox - Viel Ärger fürs GeldGewinn ab. Trotz minimaler Ausstattung wird der Viersitzer daher schon als Neuwagen teurer angeboten als die besser ausgestattete asiatische Konkurrenz. Besserung verspricht erst das Nachfolgemodell Up, das für Ende des Jahres angekündigt ist.

Karosserie und Innenraum

Auf den ersten Blick kann der Fox durchaus überzeugen. Mit 3,83 Metern Länge ist der Dreitürer kaum kleiner als ein Polo, sein bequemer Einstieg und die hohe Sitzposition machen ihn auch für ältere Fahrer interessant. Die optionale verschiebbare Rückbank ist in der kleinsten Klasse eine Seltenheit. Weniger überzeugend hingegen ist das Cockpit mit seinem hohen Hartplastik-Anteil. Generell gehören Karosserie und Innenraum aber zu den wenigen Stärken des Fox; auch Rost ist hier kein Thema.Gebrauchtwagen-Check: VW Fox - Viel Ärger fürs Geld

Motor

Der bei Neuwagenkäufern beliebteste und daher auch für Gebrauchte am häufigsten angebotene Motor ist auch der schwächste. Bei dem 1,3-Liter-Dreizylinder-Benziner mit je nach Baujahr 40 kW/55 PS bis 44 kW/60 PS reißt häufig schon nach 40.000 Kilometern der Zylinderkopf. Eine Schwachstelle ist auch die Steuerkette, deren Spannung zu schnell nachlässt. Und schließlich sind eine ganze Reihe von Elektrik- und Elektronikproblemen bekannt, etwa durchgebrannte Sicherungen bei den Scheibenwischern, defekte Nockenwellensensoren und kaputte Zündspulen. Deutlich zuverlässiger, aber auch nur selten verkauft sind die beiden anderen Motoralternativen: ein 1,4-Liter-Benziner mit 55 kW/75 PS und ein 1,4-Liter-Diesel ohne Partikelfilter mit 51 kW/70 PS. Allerdings sollten hier die Zahnriemen ständig im Auge behalten werden, da sie an Spannung verlieren und vorzeitig reißen können.
Lesen Sie weiter auf Seite 2: Ausstattung/Sicherheit; Qualität; Fazit

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