17.03.2011 - 13:03
Entmischung bei Zweitaktgemisch
Wie aus einer internen Studie der Firma Stihl hervorgeht, kann es beim Gebrauch von E10 mit Zweitaktmotoren zu einer Entmischung des Kraftstoffs kommen. „Entmischung bedeutet im Zusammenhang,
die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit bindet das Ethanol und setzt sich am Boden des Kanisters ab, wo es fachgerecht aufbewahrt wird. Dies kann in der Folge zu Laufproblemen der Motoren führen. Entmischter Kraftstoff ist selbst nach kräftigem Schütteln nicht mehr einwandfrei“. Dies gelte grundsätzlich für Motoren, die mit Zweitaktgemisch betrieben werden, da es hier keine getrennten Kreisläufe für Öl und Kraftstoff gibt. Auch heute fahren noch viele Roller und Motorräder mit kleinerem Hubraum mit dem Gemisch. Viertaktmotoren sollen demnach von diesem Problem nicht betroffen sein.
die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit bindet das Ethanol und setzt sich am Boden des Kanisters ab, wo es fachgerecht aufbewahrt wird. Dies kann in der Folge zu Laufproblemen der Motoren führen. Entmischter Kraftstoff ist selbst nach kräftigem Schütteln nicht mehr einwandfrei“. Dies gelte grundsätzlich für Motoren, die mit Zweitaktgemisch betrieben werden, da es hier keine getrennten Kreisläufe für Öl und Kraftstoff gibt. Auch heute fahren noch viele Roller und Motorräder mit kleinerem Hubraum mit dem Gemisch. Viertaktmotoren sollen demnach von diesem Problem nicht betroffen sein.Ölverdünnung bei Viertaktern
Doch während Autohersteller und Politiker versuchen das Volk zu beschwichtigen und 93 Prozent aller Fahrzeuge auf deutschen Straßen für E10-tauglich erklären,
droht auch hier neuer Ärger. Thomas Brüner, Leiter der Mechanikentwicklung bei BMW, warnte gegenüber der „Welt am Sonntag“ vor einem erhöhten Motorenverschleiß durch E10, auch bei für den Gebrauch freigegebenen Fahrzeugen. Durch den höheren Ethanolanteil nehme die Wassermenge im Motor zu. „Das Wasser kondensiert aus den Verbrennungsgasen und gelangt ins Öl, das dadurch verdünnt wird und schneller altert“. Dies könne laut Brüner dazu führen, dass Ölwechselintervalle künftig verkürzt werden müssen und dadurch weitere Kosten für den Fahrer entstehen. Experten raten Autofahrern daher, bei der Nutzung von E10 häufiger den Ölstand ihres PKW zu prüfen. Sollte der Ölpegel plötzlich höher sein als bei der vorigen Kontrolle, besteht der Verdacht auf Ölverdünnung.
droht auch hier neuer Ärger. Thomas Brüner, Leiter der Mechanikentwicklung bei BMW, warnte gegenüber der „Welt am Sonntag“ vor einem erhöhten Motorenverschleiß durch E10, auch bei für den Gebrauch freigegebenen Fahrzeugen. Durch den höheren Ethanolanteil nehme die Wassermenge im Motor zu. „Das Wasser kondensiert aus den Verbrennungsgasen und gelangt ins Öl, das dadurch verdünnt wird und schneller altert“. Dies könne laut Brüner dazu führen, dass Ölwechselintervalle künftig verkürzt werden müssen und dadurch weitere Kosten für den Fahrer entstehen. Experten raten Autofahrern daher, bei der Nutzung von E10 häufiger den Ölstand ihres PKW zu prüfen. Sollte der Ölpegel plötzlich höher sein als bei der vorigen Kontrolle, besteht der Verdacht auf Ölverdünnung.auto.de/holger zehden
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