01.02.2011 - 17:02
Lenkradbeißer und Schlafliegen-Lümmler sind keine Seltenheit. Dabei ist es ganz einfach, die Sitzposition korrekt einzustellen. Und die sorgt nicht nur für entspannteres und stressfreieres Fahren, sondern steigert auch die Sicherheit. Denn richtiges Reagieren in Notsituationen hängt auch vom schnellen und korrekten Zugriff auf Lenkrad und Pedale ab.
Sitzeinstellung
Bei Sitzen mit Höhenverstellung ist die niedrigste oder höchste Position nur für sehr große oder sehr kleine Menschen geeignet. Gut sitzt man, wenn man alle Instrumente im Blick hat und auch rundum alles sehen kann. Die Augen sollten mittig, oder leicht darüber, durch die Frontscheibe schauen. Die Neigungsverstellung der Vorderkante des Sitzes sollten nicht allzu hoch gestellt werden, damit das Blut der Oberschenkel nicht abgeschnürt wird. Gut ist es, wenn die Fläche einige Zentimeter vor der Kniekehle endet und das Gesäß dabei die Rückenlehne berührt. Den richtigen Abstand zu
den Pedalen ist gegeben, wenn man beim Treten der Bremse oder Kupplung das Knie nicht vollständig durchstrecken muss, sondern das Bein noch leicht angewinkelt ist. Der Oberkörper hält dabei zum Lenkrad einen Abstand von 25 bis 30 Zentimetern.
den Pedalen ist gegeben, wenn man beim Treten der Bremse oder Kupplung das Knie nicht vollständig durchstrecken muss, sondern das Bein noch leicht angewinkelt ist. Der Oberkörper hält dabei zum Lenkrad einen Abstand von 25 bis 30 Zentimetern.Die Rückenlehne sollte möglichst senkrecht stehen, so dass die Schulterblätter Kontakt mit der Lehne haben und die Handballen der ausgestreckten Arme den oberen Lenkradkranz berühren können. Dann sind die Arme automatisch leicht angewinkelt. Während der Fahrt bleiben beide Hände am Lenkrad, und zwar auf der Stellung "Viertel vor Drei". Das Lenkrad steht am besten steil und die Kopfstütze bis Kopfoberkante sowie nah am Körper. So verringert man bei einem Heckunfall die Gefahr schwerer Halsverletzungen.
Genauso wichtig wie der richtig eingestellte Sitz ist auch das Tragen des Gurtes. Eng soll er anliegen und direkt über dem Schultergelenk zum Ankerpunkt verlaufen. Weder Hals noch Oberarm dürfen dabei vom Gurt berührt werden. Denn wenn der sich während einer Vollbremsung oder gar einem Crash strafft, könnte es sonst gefährlich werden.
auto.de/sp-x
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