30.11.2010 - 13:11
Bikes & Roller
Bei den Zweirädern, also bei elektrisch angetriebenen E-Bikes und E-Rollern, ist E-Mobilität inzwischen ein absoluter Renner. Bei Personenwagen gibt es noch reichlich Nachholbedarf: Gerade mal knapp 1.600 rein elektrisch betriebene Autos fahren bisher auf deutschen Straßen. Peanuts, verglichen mit der Zahl von Automobilen, die mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren bewegt werden. Aber: Geht es nach dem Willen der
Bundesregierung, sollen im Jahr 2020 bereits eine Million E-Autos in Deutschland fahren. Da ist noch einiges zu tun, bis dieses ehrgeizig formulierte Ziel erreicht ist.
Bundesregierung, sollen im Jahr 2020 bereits eine Million E-Autos in Deutschland fahren. Da ist noch einiges zu tun, bis dieses ehrgeizig formulierte Ziel erreicht ist.In den vergangenen Jahren waren viele E-Fahrzeuge noch dreirädrig – und einige davon hatten einen Toch von Bastlertechnik. Heute gibt es zunehmend mehr „richtige“ Autos mit E-Antrieb. Denn mittlerweile befassen sich auch die Großen der Branche mit dem elektrisch angetriebenen Automobil. Allen voran die Japaner und Franzosen. Dabei haben die deutschen Hersteller – was etwas in Vergessenheit geraten ist – schon vor gut zwei Jahrzehnten erste Erfahrungen mit E-Fahrzeugen gesammelt. Doch die Lorbeeren ernten heute vor allem Hersteller aus dem Ausland.
Die Kleinen
Zu den Pionieren der E-Mobilität gehört das CityEl, von dem bisher mehr als 6.000 Exemplare verkauft worden sind. Das dreirädrige Leichtmobil mit Elektroantrieb bietet lediglich Platz für eine Person. Das skurrile Gerät wiegt gerade mal 400 Kilo, die Bauweise aus Kunststoff macht es möglich. Die Höchstgeschwindigkeit des von einem
4,5 kW / sechs PS „starken“ Motor angetriebenen Mobils liegt bei 63 km/h, damit ist das Einsatzgebiet eindeutig auf den innerstädtischen Einsatz begrenzt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt zwischen 45 und 63 km/h, die Reichweite bei bis zu 120 Kilometer. Das CityEl ist für relativ schlanke 9.999 Euro zu haben.
4,5 kW / sechs PS „starken“ Motor angetriebenen Mobils liegt bei 63 km/h, damit ist das Einsatzgebiet eindeutig auf den innerstädtischen Einsatz begrenzt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt zwischen 45 und 63 km/h, die Reichweite bei bis zu 120 Kilometer. Das CityEl ist für relativ schlanke 9.999 Euro zu haben.Metro Buddy
Mehr als doppelt so teuer ist der aus Norwegen stammende Metro Buddy. Der Wagen gehört, wie der Name ja schon andeutet, in die Stadt – und nicht auf die Rennpisten. Das knuffig designte Elektro-Autochen ist gerade mal 244 cm „lang“ und 150 cm breit. Der Buddy wiegt knapp 800 Kilogramm und soll drei Personen Platz bieten. Ein 13 kW / 18 PS leistender Motor soll das Mobil bis auf 80 km/h beschleunigen. Preis: Ab etwa 26.000 Euro.
Mia
Die Elektroauto-Sparte des insolventen französischen Karosserieherstellers Heuliez hat ein neues Unternehmen mit dem Namen Mia Electric übernommen. Und im Jahr 2007 das Projekt Elektro-Auto Mia gestartet. „Wir haben mit einem weißen Blatt Papier angefangen und uns immer wieder die gleichen Fragen gestellt: Was braucht ein Kunde wirklich, um in der Stadt mobil zu sein? Und was macht ihm Freude?“, so Murat Günak. Er war einst Chefdesigner bei Peugeot und im Volkswagen-Konzern. Die Antwort auf die anfänglichen Fragen lautet: Der
Kunde will ein kompaktes, übersichtliches, gleichzeitig aber geräumiges und praktisches Auto. Obendrein soll es sich emissionsfrei, leise und zügig bewegen lassen. Mittlerweile, drei Jahre später, läuft der Countdown für das neue Elektroauto. Der Verkauf des emissionsfreien Citymobils startet, zunächst nur für öffentliche und private Flottenbetreiber. 2012 soll der Verkauf an private Kunden beginnen.
Kunde will ein kompaktes, übersichtliches, gleichzeitig aber geräumiges und praktisches Auto. Obendrein soll es sich emissionsfrei, leise und zügig bewegen lassen. Mittlerweile, drei Jahre später, läuft der Countdown für das neue Elektroauto. Der Verkauf des emissionsfreien Citymobils startet, zunächst nur für öffentliche und private Flottenbetreiber. 2012 soll der Verkauf an private Kunden beginnen.Augenfällige Merkmale der elektrischen Mia sind ihr zentraler Fahrersitz sowie Schiebetüren auf beiden Fahrzeugseiten. Angeboten wird das E-Auto in einer 287 cm kurzen Version, außerdem in zwei 319 cm „langen“ Varianten: Als viersitzige Mia L (mit drei Rücksitzen) und als Kastenwagen. Der bietet einen 1.500 Liter fassenden Laderaum und bis zu 360 Kilogramm Zuladung. Mia ist 155 cm hoch und 164 cm breit. Mit der Standardbatterie wiegt das Fahrzeug 825 Kilogramm (Kastenwagen 835 kg). Der 18 kW starke Motor soll es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 110 Stundenkilometer bringen. Mia ist mit einer Lithium-Eisenphosphat-Batterie ausgerüstet. Mit der Standardbatterie (8 kWh) ist eine Reichweite von bis zu 100 Kilometer möglich, die Batterie soll in 2,5 Stunden vollständig aufgeladen sein. Kurzladungen sind möglich, zehn Minuten Ladezeit sollen für rund acht Kilometer Fahrstrecke reichen. Neben der Standardbatterie ist eine größere Batterievariante (12 kWh) verfügbar. Fahrerairbag und ABS-Bremssystem gehören zur Standardausstattung. Der Preis für die Basisversion des Dreisitzers liegt bei 19.500 Euro, der Strom für 100 Kilometer Fahrstrecke soll etwa 1,50 Euro kosten.
Weiter auf Seite 2: Reva i, L-ion; Smatrt fortwo; Tazzi Zero; Think City; Twike
Ihnen gefällt der Artikel Unter Strom – Elektroautos im Überblick: Bikes, Roller und Kleinwagen - Teil 1? Dann bookmarken Sie diese URL: http://de.auto.de/magazin/showArticle/article/47021/Unter-Strom-Elektroautos-im-Ueberblick-Bikes-Roller-und-Kleinwagen-Teil-1
Diesen Artikel verlinken:
» alle Bilder ansehen Fotostrecke zum Artikel – 30 Bilder
Auto
-
Batterie
-
Fahrzeug
-
Höchstgeschwindigkeit
-
kW
-
PS
-
Furore
-
Fahrersitz
-
Deutschland
-
Indien
-
Kanada
-
Norwegen
-
Peugeot
-
Smart
-
Metro
-
USA
-
80 km/h
-
Branche
-
Buddy
-
City
-
Das Unternehmen
-
Heckklappe
-
in Serie
-
Inder
-
Kilometer
-
Markt
-
Platz
-
Rahmen
-
Stadt
-
Strom
Jetzt Artikel kommentieren.
Weitere Diskussionen im Forum zu Unter Strom – Elektroautos im Überblick: Bikes, Roller und Kleinwagen - Teil 1
Weiterführende Links
» zu Ihrer persönlichen Seite








Auto-Fan zum Thema RE: Studie: Große...
meines Erachtens auch etwas irrsinniger Artikel. wieso ist denn der Führerschein in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt teilweise so... » mehr
Auto-Fan zum Thema Fahrbericht Yamaha...
Yamaha muus in der näöchsten Generation der YZF-R1 noch etwa 15 kg abspecken und etwa 15 kW in der Spitzenleistung zulegen, um den... » mehr
turbolos zum Thema Carsharing: 100...
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht den Hype um den Twizy. Klar, konsequent auf Sparsamkeit optimiert, und günstig in der Anschaffung,... » mehr
turbolos zum Thema Toyota: Vier...
Während andere Hersteller geschlafen haben, hat Toyota die Technologie gepusht. Dafür haben sie jetzt schöne Absatzzahlen vorzuzeigen.... » mehr
turbolos zum Thema Fahren mit Gas:...
Sehr gutes Fazit. Beide Arten rechnen sich, auch bei CNG wird sich das mit den wenigen Tankstellen in ein paar Jahren erledigt haben.... » mehr