Auto des Tages

Fahrbericht Nissan Cube 1.6 mit 81 kW/110 PS: Fluffy-Matte inklusive

Video: Nissan Cube

Fahrbetrieb

Das Hauptbetätigungsfeld des Nissan Cube ist der urbane Bereich. Dafür bietet er alles, was für angenehmes und komfortables Vorankommen von Nöten ist. Die Motorisierung unseres Testwagens hingegen hätte mit dem 1.6-Liter Benziner mit 81 kW/110 PS und einem stufenlosen Automatikgetriebe CVT etwas stärker ausfallen können. Dennoch waren wir mit dem Japaner gut unterwegs. Er war leicht zu manövrieren und generell gut im Fahrbericht Nissan Cube 1.6 mit 81 kW/110 PS: Fluffy-Matte inklusiveHandling. Das eine ums andere Mal ertappten wir uns jedoch dabei - vornehmlich zu Beginn der Testphase - dass wir etwas beherzt in die Pedalerie traten, um dynamisch aus dem Stand heraus beschleunigen zu können. In diesem Moment allerdings beginnt das Aggregat recht schnell unangenehmen laut zu werden. Die Beschleunigung selbst war für einen Stadtflitzer dieses Kalibers durchaus passabel. Mit dem Verlassen des oberen Drehzahlbereiches reduzieren sich auch recht schnell die vordergründig wahrnehmbaren Motorengeräusche im Inneren. Wird hingegen moderat mit dem Gas gespielt, arbeitet das CVT-Automatikgetriebe im unteren bis mittleren Drehzahlbereich bei angemessener Geräuschentwicklung.
Längere Etappen, insbesondere Touren, die dem Nissan Cube die eine oder andere Autobahnetappe abverlangen, lassen das Gestühl auf Dauer unbequem werden. Hatte sich das Lounge-Feeling der weichen Sitze Fahrbericht Nissan Cube 1.6 mit 81 kW/110 PS: Fluffy-Matte inklusiveim städtischen Umfeld noch als komfortabel und angenehm erwiesen, verkehrt sich das mit zunehmender Verweildauer ins Gegenteil. Zum einen empfanden wir die Sitzhaltung auf längeren Strecken als nicht vorteilhaft, zum anderen reduziert der geringe Seitenhalt in Verbindung mit den weichen Sitzen die Stabilität der eigenen Sitzposition bei Kurvenfahrten. Ergänzend sei an dieser Stelle angemerkt, dass uns der mangelnde Seitenhalt bereits während des Stadtverkehrs in Kurvenfahrten aufgefallen war.

Aggregat

Die Motorisierung des Nissan Cube umfasst das von uns getestete 1.6-Liter Benzinaggregat mit 81 kW/110 PS, wahlweise mit manueller 5-Gang-Schaltung oder stufenlosem CVT-Automatikgetriebe und einen 1.5-Liter Diesel mit der gleichen Leistung und einem manuelle 6-Gang-Schaltgetriebe.
Als Reisegeschwindigkeit entschieden wir uns für etwa 130 Stundenkilometer. Wir schwammen gut mit, Wind- und Motorgeräusche waren moderat wahrnehmbar. Allerdings spontan nötig werdende Beschleunigung, etwa um zügig einen Vorausfahrenden hinter sich lassen zu können, quittierte das CVT-Automatikgetriebe mit exponentiell Fahrbericht Nissan Cube 1.6 mit 81 kW/110 PS: Fluffy-Matte inklusiveansteigendem Geräuschpegel, wobei die in keinem Verhältnis zur entfalteten Leistung des Aggregates stand.
Die Abstimmung des Fahrwerks hingegen erlebten wir auch auf weniger guten Straßen durchweg als komfortabel. So war auch die Geräuschwicklung im Inneren moderat und nicht als unangenehm störend wahrzunehmen.

Fazit

Der Nissan Cube überzeugt trotz seiner Fahrzeuglänge von weniger als vier Metern mit einem großzügigen Raumangebot auf allen Plätzen. Mit seinen kompakten Maßen erlebten wir den Japaner als ideales Fahrzeug für ein urbanes Umfeld. Er ist leicht im Handling und bietet ein Kofferraumvolumen bei aufrecht stehender Rücksitzbank von bis zu 410 Litern. Nach Umlegen der Rücksitzlehne lässt sich die Kapazität auf bis zu 1.563 Liter erhöhen. Vier Insassen inklusive Fahrer finden reichlich Platz, ein Fünfter kann hinten zusteigen. Und obgleich der Nissan Cube den Herausforderungen des städtischen Alltags während unseres Testverlaufs gut gewachsen war, gibt es dennoch Handlungsbedarf - etwa bei der Konturierung des Gestühls oder der Fahrbericht Nissan Cube 1.6 mit 81 kW/110 PS: Fluffy-Matte inklusiveLeistungsentfaltung des CVT-Automatikgetriebes. Letzteres insbesondere im Hinblick auf gelegentlich zu bewältigende längere Streckenabschnitte.
Interessant ist der Nissan Cube vor allem für Bewohner urbaner Ballungszentren, die Wert darauf legen, nicht im Einheitsbrei automobiler Ansammlungen unterzugehen. Das besondere Design innen wie außen dürfte dem Minivan sicherlich zusätzliche Kunden aus anderen Lagern bescheren, die vermehrt Wert auf kommunizierte Individualität legen. Zudem machen den japanischen Würfel kompakte Abmaße und ein Einstiegspreis von unter 20.000 Euro auch für Familien attraktiv. Und den kleinen Mitfahrern gefällt er auch. Das hat unser Test ergeben...
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