Auto des Tages

''Bestes Pferd im Stall'': Suzuki kündigt neuen Swift für Mitte September an

München - Seit fünf Jahren ist der Swift Suzukis erfolgreichstes Modell. Die Japaner haben die vierte Generation, die am 10. September bei uns zu Einstiegspreisen ab knapp unter 11 000 bis fast 16 300 Euro an den Start geht, stärker, sportlicher und zugleich sparsamer gemacht.

Zwischen Alto und Splash

"Er ist das Auto mit dem höchsten Bekanntheitsgrad bei uns", sagt Axel Seegers bei der Fahrvorstellung in München über den markenintern zwischen Alto und Splash angesiedelten, im Wettbewerb im Umfeld etwa von Nissans Micra positionierten Kleinwagen. Der Swift spreche zudem, so Suzuki Swift: Blick auf die Frontpartie des flotten Japan-Minis.der Deutschland-Sprecher, mit im Schnitt 43 Jahren Suzukis jüngste Kundschaft an. "Er ist unser bestes Pferd im Stall", verweist Seegers darauf, dass der Swift-Absatz immerhin rund ein Drittel des zuletzt fast 59 200 Fahrzeuge umfassenden Gesamtvolumens der Marke bei uns ausmacht. Seit 1983 hat Suzuki rund 240 000 Swift bei uns verkauft.

Als Drei- und Fünftürer

Der als Drei- und Fünftürer erhältliche Swift läuft in Ungarn vom Band. "Die Änderungen der Neuauflage sind alles andere als moderat", findet jedenfalls Francesco Sini. Der Produktmarketing-Mann aus der Bensheimer Europa- und Deutschland-Zentrale der Japaner spricht wie Chefdesigner Tetsuya Osasa insgesamt aber doch eher von "Evolution statt Revolution". Fest steht: In der Länge hat der Japan-Mini um neun Zentimeter auf jetzt 3,85 Meter zugelegt. Der Radstand ist größer geworden, was für Mitreisende hinten wenigstens etwas mehr Komfort und Platz bedeutet. Der Swift bringt mit leer maximal 1200 Kilo weniger Suzuki Swift: Heck-/Seitenansicht.Gewicht auf die Waage. Ins Stauabteil passen nach anfangs nur 210 am Ende dank umlegbarer Rücksitzlehne doch noch rund 900 Liter hinein.

Schleuderschutz und sieben Airbags Serie

Die getrennt umklappbare ist wie die Klimaanlage oder das CD/MP3-Radio allerdings erst ab der zweiten von drei Ausstattungsstufen Serie. Dafür kann sich das Basispaket in puncto Sicherheit unter anderem bis hin zum elektronischen Schleuderschutz oder sieben Airbags, darunter einer fürs Fahrerknie, sehen lassen. Auch elektrische Fensterheber vorn und Multifunktionsdisplay mit Verbrauchsanzeige sind da Serie. Der Fünftürer-Aufpreis beträgt 600 Euro. Neben der 1300 Euro teuren Vierstufen-Automatik kosten sonst nur noch das elektrische Glas-Schiebe/Hubdach und Metalliclack 690 beziehungsweise 380 Euro extra.
Lesen Sie weiter auf Seite 2: Neuer 94-PS-Benziner, überarbeiteter 75-PS-Diesel; Für Kurzstrecke gute Fahrleistungen; Datenblatt & Preis

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