Auto des Tages

Mit höherem Anspruch: Ford schickt neuen Mondeo ab Mitte November an den Start

München - Mit der Mondeo-Neuauflage rundet Ford die im Frühjahr mit dem S-Max und Galaxy begonnene Aktualisierung seiner europäischen Mittelklasse-Modelle ab. Den im Umfeld etwa von Opel Insignia, Renault Laguna und VW Passat angesiedelten Mondeo schicken die Kölner als Fließheck-Limousine und Turnier-Kombi bei uns ab Mitte November zu Einstiegspreisen ab über 22 500 bis fast 38 500 Euro an den Start.

In Außenmaßen fast unverändert

Fahrvorstellung in München. Front und Heck wirken eleganter, sollen dem großen Ford nach Angaben von Exterieur-Chefdesigner Stefan Lamm mehr Breite geben. Die Mittelkonsole ist fließender geworden, Materialien und Stoffe muten qualitativer an. Mit aufgefrischtem Ford Mondeo: Blick auf die Frontpartie mit variablem Lufteinlass am Kühlergrill. Ford Mondeo: Blick ins alles in allem übersichtlicher gestaltete Cockpit. "Energie in Bewegung"-Desgin und aufgewertetem Innenraum fährt der im belgischen Genk gefertigte, in den Außenmaßen fast unverändert gebliebene Mondeo vor, tritt unterm Strich etwa dank fortschrittlicher LED-Lichttechnik dynamischer auf, hat moderne Assistenz-, Sicherheits- und Komfortsysteme an Bord und darüber hinaus effizientere Turbobenzin- und Turbodieselaggregate unter der Haube.

Zwei neue Spitzenmotorisierungen

Antriebsmäßig neu sind die beiden Spitzenmotorisierungen. Dabei handelt es sich, so Mondeo-Chegingenieur Rolf Deges, um den 240 PS starken EcoBoost-Benziner mit Aufladung als Alternative zum 203-PS-Pendant sowie den weiterentwickelten 2,2-Liter-Common-Rail-Selbstzünder, der mit 200 PS bislang der kraftvollste Turbodiesel-Vierzylinder überhaupt von Ford in Europa ist. Trotz spürbar mehr Temperament, Schub- und Durchzugskraft liegt der effizienter verbrennende EcoBoost-Benziner beim Verbrauch und Schadausstoß bis zu 20 Prozent günstiger, rechnen die Kölner jedenfalls vor.

Auch mit Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe

Nach unten ergänzen zwei 1,6- und 2,0-Liter mit 120 und 145 PS die Palette der Ottomotoren, wobei der stärkere zugleich Basis für den Flexifuel ist, der auch mit Bioethanol gefahren werden kann. Auf der anderen Seite stehen zusätzlich drei serienmäßig mit Sechsgang-Schaltgetriebe kombinierte, ab 27 550/28 550 Euro teure Diesel mit 115, 140 und 163 PS zur Wahl. Bei den EcoBoost-Benzinern ist Ford Mondeo: Die Fließheck-Limousine fährt formschön sehr. die schnell und weich schaltende Sechsgang-Automatik mit Doppelkupplung Standard. Weitere 1,6-Liter-Benziner und -Diesel sollen folgen.

Moderne Elektroniksysteme

Technologien wie das Energie-Rückgewinnungs- und das Fahrer-Informationssystem Eco-Mode helfen, spritsparender und entsprechend sauberer unterwegs zu sein; dazu gehört nunmehr auch der komplett verschließbare, den Luftfluss durch Motorraum und Kühler kontrollierende, variable Einlass am Frontgrill. Erstmals in einem Serienmodell setzen die Kölner Elektronik wie Fahrspurassistenz mit Spurhalte- und Müdigkeitswarnung sowie Fernlichtassistenz ein. In der Dachkonsole sorgt künftig eine Ambiente-Beleuchtung ebenfalls mit LED-Technologie für gediegene Atmosphäre bei Nacht.
Lesen Sie weiter auf Seite 2: Stufenheck gibt's bei uns nicht mehr; Großes Ladevolumen; Datenblatt& Preis

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