06.08.2010 - 10:08
Wenig aufregende, aber bewährte Technik
Die erste Celica basierte auf der Plattform des Toyota Carina und unter dem Blech steckte wenig aufregende, aber bewährte Technik. Das für Japan bestimmte Basismodell hatte 1,4 Liter Hubraum und 63 kW/86 PS. Das änderte sich mit der ST-Version, die auch in Deutschland angeboten wurde. Aus 1,6 Litern Hubraum holte der Motor mehr als 100 PS. Fünf Gänge,
Dreispeichenlenkrad und 180 km/h Spitze waren Anfang der 70er-Jahre durchaus sportlich zu nennen. Ab 1973 setzte die Celica 1600 GT mit Doppelnockenwellen-Motor, sportlichen Rallyestreifen und einem selbst sperrenden Hinterachsdifferenzial noch eins drauf. Ein Facelift Ende 1975 brachte neben der Liftback-Version neue Optionen und Motoren.
Dreispeichenlenkrad und 180 km/h Spitze waren Anfang der 70er-Jahre durchaus sportlich zu nennen. Ab 1973 setzte die Celica 1600 GT mit Doppelnockenwellen-Motor, sportlichen Rallyestreifen und einem selbst sperrenden Hinterachsdifferenzial noch eins drauf. Ein Facelift Ende 1975 brachte neben der Liftback-Version neue Optionen und Motoren.Die zweite Generation des Wagens
Schon 1978 war es allerdings vorbei mit den Muskeln, zumindest optisch: Die zweite Generation des Wagens wirkt nicht halb so originell wie die erste. Das Coupé war kein echtes Hardtop mehr, sondern hatte eine dicke B-Säule. Statt eleganter Rundungen dominierten Kanten das Design. Dafür war der Wagen ein alltagstauglicher Flitzer mit gutem Platzangebot und sauberer Verarbeitung. In den USA, wo die Celica sich ausgezeichnet verkaufte, gab es sogar eine nachträglich zum Targa-Modell umgebaute Variante namens SunChaser.

Sieben Celica-Generationen
Insgesamt wurden sieben Celica-Generationen gebaut, wobei die Versionen auf den verschiedenen Weltmärkten stets einige Unterschiede aufwiesen. Auch im Rennsport war der Wagen erfolgreich: So holte zum Beispiel Carlos Sainz 1990 den Rallye-Weltmeistertitel in einer Celica GT-Four mit permanentem Allradantrieb. 2006 wurde die Produktion schließlich eingestellt und damit der wohl traditionsreichste Name im Hause Toyota zu Grabe getragen. Nun warten die Fans auf eine Wiederauferstehung: Unter dem Codenamen FT-86 präsentierten die Japaner auf diversen Automessen ein schickes Sport-Coupé mit Hinterradantrieb, befeuert von einem Subaru-Motor mit 147 kW/200 PS. 2011 soll das Fahrzeug auf den Markt kommen. Ob es aber wieder Celica heißen wird, steht in den Sternen.
auto.de/(vie/mid)
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