03.08.2010 - 13:08
Exterieur
Die Linienführung des Nissan sorgt für eine Zweiteilung der Silhouette in das leicht erhöht wirkende Fahrerhaus und den dahinter liegenden Passagierteil. Eine an der Front beginnende aufsteigende Sicke verhilft dem Nissan Primastar 2.5 dCi 150 Premium zu einem dynamischen und zeitgemäßen Auftritt. Auch die Gestaltung der Heckpartie, dominiert von den die zwei Türflügel säumenden Leuchteinheiten rechts und links, wirkt spritzig und elegant.
Interieur
Der Innenraum präsentiert sich uns solide verarbeitet. Er ist funktional, jedoch bar jeder Emotion. So verleugnet der Nissan Primastar seine Transporterseele nicht. Alles findet sich am rechten Platz. Die Spaltmaße der 
Hartplastik-Verkleidung von Armaturenbrett und Türen fielen uns nicht negativ auf. Auch den pflegeleicht mit Gummimatten ausgelegten Fußbereich lernten wir während unseres Tests schnell schätzen. Genügte doch ein Auskehren, an einigen Stellen schnelles darüberwischen, um den Boden zu säubern.

Hartplastik-Verkleidung von Armaturenbrett und Türen fielen uns nicht negativ auf. Auch den pflegeleicht mit Gummimatten ausgelegten Fußbereich lernten wir während unseres Tests schnell schätzen. Genügte doch ein Auskehren, an einigen Stellen schnelles darüberwischen, um den Boden zu säubern.Das Gestühl hingegen vermittelte einen etwas „altbackenen“, wenig zeitgemäßen Eindruck. Die Sitze bieten mit ihrer kaum wahrnehmbaren Konturierung nur wenig Seitenhalt. Zudem wird durch die aus Vollmaterial bestehenden Kopfstützen das Raumgefühl des Großraum-Vans in der zweiten und dritten Reihe geschmälert, da nur eingeschränkte Sicht nach vorne möglich ist.
Ablagen
Auffällig die ungleichmäßige Verteilung von Ablagemöglichkeiten. Während auf den vorderen Plätzen ausreichend Ablagen zur Verfügung stehen, ist die Situation in Reihe zwei und drei weit weniger erfreulich. Hier fehlen entsprechende Möglichkeiten gänzlich. Nicht einmal ein Ablagenetz an der Lehne des Vordersitzes bietet der Nissan Primastar seinen Hinterbänklern. Hier sollte für die Kombiversion des im kommenden Jahr geplanten überarbeiteten Primastar unbedingt nachgebessert werden.
Variabilität & Komfort
Ein Vorzug von Sitzreihen ist zweifellos, dass sie mit nur wenigen Handgriffen umgelegt werden können und so die Ladekapazität schnell um ein Vielfaches erweiterbar ist. Diese Funktionalität bietet der Nissan Primastar Kombi. Um die Rückenlehne der dritten Sitzbank umzulegen, muss lediglich ein Hebel an der Seite der Rückenlehne der letzten Reihe bedient werden. Um die Sitzbank nach vorn zu klappen werden dann von hinten unter der dritten Reihe zwei Metallbügel nach oben gezogen, worauf sich die Sitzbank anheben und nach vorn klappen lässt. Somit steht der gesamte hinter der zweiten Sitzbank liegende Bereich für Zuladung zur
Verfügung. Sperrige Ladegüter lassen sich zudem mühelos über die geteilten beiden Flügel der Heckklappe in den Wagen packen. Der gesamte Bereich der Heckklappenöffnung steht zur Verfügung, sobald beide Flügel der Türen aus ihrer Arretierung gelöst und weiter geöffnet werden.
Verfügung. Sperrige Ladegüter lassen sich zudem mühelos über die geteilten beiden Flügel der Heckklappe in den Wagen packen. Der gesamte Bereich der Heckklappenöffnung steht zur Verfügung, sobald beide Flügel der Türen aus ihrer Arretierung gelöst und weiter geöffnet werden.Raumklima
An kühlen Tagen genügen die in der zweiten Sitzreihe vorhandenen Schiebefenster. Scheint jedoch die Sonne, steigen die Temperaturen im Fahrzeuginneren erfahrungsgemäß recht schnell an. Im Nissan Primastar sorgt die in der zweiten Reihe an der Wagendecke regelbare Klimaanlage mit separater Heizung dafür, dass bei jedem Wetter auf allen Plätzen des Fonds angenehmes Raumklima herrscht.
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