03.08.2010 - 10:08
Ein hohes Maß an Exklusivität
Ein hohes Maß an Exklusivität verspricht der Zweitürer somit. Sein aerodynamisches Design mit drei großen in der tiefen Frontschürze integrierten Lufteinlässen und einem Heckspoiler erregt Aufsehen und zieht die Massen wie beim Jüchener Oldtimer-Treffen an. Die bösartig zu Schlitzen verengten Bi-Xenon-Scheinwerfer vorn schrecken nicht ab. Jeder will den flachen Rennflitzer sehen, der tief auf der Straße liegt. Auf den ersten Blick nicht erkennbar besteht seine Karosserie zu zwei Dritteln
aus karbonfaserverstärktem Kunststoff, nur der Rahmen ist aus Aluminium. Das reduziert das Gewicht, die Waage zeigt 1 480 Kilogramm.
aus karbonfaserverstärktem Kunststoff, nur der Rahmen ist aus Aluminium. Das reduziert das Gewicht, die Waage zeigt 1 480 Kilogramm.Interieur
Sportlich geht es im Innenraum zu: Extrem tief geschnitten ist der gut konturierte Ledersitz, auf dem der Fahrer Platz nimmt - das Gesäß schwebt praktisch unmittelbar über der Fahrbahn. Griffig ist das kleine Lenkrad, das während der Fahrt präzise die Lenkbewegungen weitergeben soll. Über seitliche Schaltwippen erfolgt der Gangwechsel, für den eine sequenzielle Sechsgang-Automatik sorgt. Hinter dem Steuer befindet sich ein Bildschirm, der Drehzahlmesser und Digitaltacho anzeigt.
Herzstück
Das Herzstück bildet aber der Motor. Zum Einsatz kommt ein V10-Rennaggregat, das aus 4,8 Litern Hubraum 412 kW/560 PS schöpft. Pleuel und Ventile aus Titan sowie für jeden Zylinder einzeln gesteuerte
Drosselklappen sollen für die maximale Leistung sorgen. Bei 6 800 U/min liegt das maximale Drehmoment von 480 Nm an. Möglich sind laut Hersteller 325 km/h Höchstgeschwindigkeit, binnen 3,7 Sekunden wird aus dem Stand auf Tempo 100 gesprintet. Der japanische Supersportwagen bewegt sich damit auf dem Niveau italienischer Spitzensportler. Und steht diesen zumindest beim Geräuschpegel in nichts nach: Wird der Motor gestartet, brüllt er auf - und schafft sich erst einmal Freiraum, denn erschrocken weichen die Besucher zurück. Doch dann ist das Gebrüll auch schon wieder beendet, leise läuft das Aggregat weiter, das erst beim Beschleunigen wieder auf sich aufmerksam macht.
Drosselklappen sollen für die maximale Leistung sorgen. Bei 6 800 U/min liegt das maximale Drehmoment von 480 Nm an. Möglich sind laut Hersteller 325 km/h Höchstgeschwindigkeit, binnen 3,7 Sekunden wird aus dem Stand auf Tempo 100 gesprintet. Der japanische Supersportwagen bewegt sich damit auf dem Niveau italienischer Spitzensportler. Und steht diesen zumindest beim Geräuschpegel in nichts nach: Wird der Motor gestartet, brüllt er auf - und schafft sich erst einmal Freiraum, denn erschrocken weichen die Besucher zurück. Doch dann ist das Gebrüll auch schon wieder beendet, leise läuft das Aggregat weiter, das erst beim Beschleunigen wieder auf sich aufmerksam macht.
Blickfang
Nicht nur unter Oldtimern wie dem Mercedes-Benz 300 SL oder den Toyota-Sportwagen 2000 GT und Celica fällt der Supersportler aus Japan ins Auge. Unterwegs auf der Straße dürfte er auch so einige Blicke auf sich ziehen und mit seiner Leistung beeindrucken. Bis dahin müssen sich die Käufer aber noch gedulden: Derzeit sind in Europa nur drei Prototypen unterwegs, die Kleinserienproduktion beginnt erst im Dezember.
auto.de/(bp/mid)
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