01.07.2010 - 10:07
Die Sommerreisewelle 2010 nimmt nun Fahrt auf: Mit Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sind die Schüler in insgesamt acht Bundesländern in den Ferien. Bei Volkswagen in Wolfsburg beginnen zudem die Werksferien. Zu den deutschen Urlaubern gesellen sich Reisende aus Belgien und der Mitte der Niederlande, wo die Schulen ebenfalls bereits geschlossen haben. Staus erwartet der ADAC am Wochenende vom 2. bis 4. Juli 2010 besonders am Freitagnachmittag und am Sonnabend.
Mit Verkehrsbehinderungen muss nach Angaben des Automobilclubs auf folgenden Strecken gerechnet werden. auf den Fernstraßen zur Nord- und Ostsee, auf der A 1 Köln – Bremen – Lübeck – Puttgarden, der A 2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Berlin, A 3 Oberhausen – Frankfurt – Nürnberg – Passau, A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden, A 5 Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel, A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg – Pilsen, A 7 Hamburg – Hannover – Würzburg – Füssen/Reutte sowie Hamburg – Flensburg, auf der A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg, der A 9 Berlin – Nürnberg – München, A 10 Berliner Ring, A 11 Berliner Ring – Dreieck Uckermark, A 19 Dreieck Wittstock – Rostock, A 24 Berlin – Dreieck Wittstock und A 72 Chemnitz – Hof sowie A 93 Inntaldreieck – Kufstein und A 99 Umfahrung München.
Auch im benachbarten Ausland wird man nach Ansicht des ADAC nun nicht mehr ohne Stau ans Ziel kommen. In Frankreich, Tschechien sowie in drei österreichischen Bundesländern gibt es ebenfalls Ferien. Mit Behinderungen muss man rechnen in Österreich auf der Tauern-, Inntal-, Brenner-, Rheintal-, West- und Ostautobahn sowie auf der Fernpass-Route und der Arlberg-Schnellstraße. In Italien sind betroffen die Brennerautobahn, die Strecken Chiasso – Mailand, Villach – Udine und Verona – Venedig – Triest sowie alle Fernstraßen in Küstennähe. In der Schweiz wird es eng auf den Verbindungen Basel – Chiasso und St. Gallen – Zürich – Bern sowie der San-Bernardino-Route. Die wichtigsten Fernstraßen in Frankreich, Slowenien und Kroatien werden ebenfalls stark belastet sein. Längere Wartezeiten sollte man zudem an den Grenzübergängen nach Kroatien, Serbien, Bulgarien, Griechenland und in die Türkei einplanen.
auto.de/(ampnet/jri)
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