06.05.2010 - 09:05
Das erste Quartal dieses Jahres kann Autobauer BMW erfolgreich abschließen. Die Bayern haben deutlich mehr Fahrzeuge abgesetzt als im von der Krise gezeichneten Vorjahresquartal und einen Gewinn verbucht, der deutlich über den Erwartungen liegt.
Der gute Start ins Jahr 2010 ist u.a. Anlass, den weiteren Jahresverlauf positiv zu sehen.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag in den ersten drei Monaten dieses Jahres bei 449 Millionen Euro; vor Jahresfrist lag es operativ mit 55 Millionen Euro im Minus. Insgesamt machten die Bayern einen Gewinn von 324 Millionen Euro. Der Umsatz legte um 8,1 Prozent auf 12,4 Milliarden Euro zu. Weltweit verkaufte BMW 315.614 Fahrzeuge seiner Marken BMW, MINI und Rolls-Royce und damit 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Auf fast allen Automobilmärkten sei man auf Wachstumskurs, sagte Konzernchef Norbert Reithofer heute in München. Die zunehmende Nachfrage nach Autos der Premiumklasse und der Ende März auf den Markt gebrachte neuen 5er lässt die BMW-Gruppe für den weiteren Geschäftsverlauf 2010 optimistisch sein, auch wenn sich Reithofer nicht konkret festlegen wollte. Er beließ es bei der Prognose, nach der das Konzernergebnis in diesem Jahr "deutlich über dem Niveau des Vorjahres" liegen soll. Zugleich erwartet er "einen sichtbaren Schritt" in Richtung der ausgegebenen Renditeziele, peilt BMW für 2012 in seiner Kernsparte Automobile doch eine Ebit-Marge von acht bis zehn Prozent an. Beim Absatz streben die Münchner im Gesamtjahr nach einem Absatzvolumen von mehr als 1,3 Millionen Fahrzeugen.
Ebenso wie die anderen Hersteller von Premiumautomobilen profitierte auch BMW in den ersten drei Monaten des Jahres von der starken Nachfrage auf dem chinesischen Markt.
auto.de/(auto-reporter.net/arie)
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