27.04.2010 - 12:04
Optisch unauffällig
Der 3,94 Meter lange Colt, der auf der gleichen Plattform wie der nicht mehr gebaute Smart Forfour basiert, ist optisch unauffällig. Passanten drehen sich auf der Straße eher selten nach ihm um. Die Front dominiert der haifischmaulartige Kühlergrill unter der rundlichen Motorhaube, das an dem kleinen Modell unpassend wirkt.
Der Vermerk "Cleartec" am steil abfallenden Heck verweist auf die verbrauchssenkende Technologie in dem fünftürigen Stadtwagen.
Der Vermerk "Cleartec" am steil abfallenden Heck verweist auf die verbrauchssenkende Technologie in dem fünftürigen Stadtwagen.Interieur
Nüchtern gestaltet ist der Innenraum. Im Cockpit herrscht weitgehend Hartschalenplastik vor, das durch eine Strukturmaserung optisch ein wenig aufgewertet wird. Die beiden Vordersitze bieten kaum Seitenhalt, sind ansonsten aber bequem gepolstert und auch für längere Strecken geeignet. Die Sicht auf den vorausfahrenden Verkehr ist in Ordnung, rückwärtig wird der Blick durch breite C-Säulen und das recht kleine Heckfenster getrübt. Der Fahrer erreicht problemlos alle Knöpfe und Bedienelemente, die sich weitgehend selbst erklären. Nur beim Einschalten des Heizgebläses ist Obacht geboten: An kälteren Tagen führt es zunächst zu einem stärkeren Beschlagen der Frontscheibe, die erst nach 30 Minuten Gebläse-Höchstbetrieb bei nerviger, lauter Geräuschkulisse wieder frei ist und die Sicht bis dahin erheblich einschränkt hatte.
Raumangebot
Für die Mitnahme von bis zu drei Kindern ist die Rückbank geeignet, Erwachsene sollten aus Platzgründen nur zu zweit im Fond sitzen. Die Kopf- und Beinfreiheit lässt vorn wie hinten keine Wünsche offen. Gespart wird aber am Kofferraum:
Standardmäßig bietet er Platz für 186 Liter, was selbst für ein kleines Stadtauto recht wenig ist. Mit Mühe passen zwei Getränkekästen hinein. Wer den wöchentlichen Einkauf erledigen möchte, muss die zweigeteilte Fondbank mit drei Handgriffen umklappen. Das Volumen wächst dann auf beträchtliche 1 032 Liter.
Standardmäßig bietet er Platz für 186 Liter, was selbst für ein kleines Stadtauto recht wenig ist. Mit Mühe passen zwei Getränkekästen hinein. Wer den wöchentlichen Einkauf erledigen möchte, muss die zweigeteilte Fondbank mit drei Handgriffen umklappen. Das Volumen wächst dann auf beträchtliche 1 032 Liter.Spritspar-Technik
Das Herzstück des japanischen Frontrieblers ist die Spritspar-Technik. Sie lässt sich zwar auch mit dem Einstiegsbenziner kombinieren, besser für die Fahrdynamik ist die Kombination mit dem stärkeren Motor, einem Vierzylinderbenziner mit 70 kW/95 PS. Der 1,3-Liter-Ottomotor erweist sich selbst auf Autobahnen in der Lage, ein hohes Tempo vorzulegen.
Eine Reisegeschwindigkeit von 130 km/h gelingt problemlos, die von Konkurrenten bekannten lauten Motorengeräusche bleiben weitgehend aus.
Eine Reisegeschwindigkeit von 130 km/h gelingt problemlos, die von Konkurrenten bekannten lauten Motorengeräusche bleiben weitgehend aus.Haupteinsatzgebiet
Das Haupteinsatzgebiet von Kleinwagen und Aggregat ist die Stadt, wo ohne Aufsehen im Verkehr mit geschwommen wird. Zwingt eine Ampel den Fahrer zum Anhalten, schaltet die Start-Stopp-Automatik den Motor ab, wenn die Bremse betätigt und ausgekuppelt wird. Legt der Fahrer über die einwandfrei durch die Gassen flutschende Fünfgang-Handschaltung einen Gang ein, startet der Benziner sofort wieder und es geht weiter. In der Praxis funktioniert das System gut. In den Morgenstunden bei Temperaturen unter drei Grad Celsius wird das Aggregat zwar nicht ausgeschaltet, dies ist jedoch gewollt, um Motor und Fahrzeuginnenraum auf Temperatur zu bringen.
Lesen Sie weiter auf Seite 2: Kraftstoffverbrauch; Fahreigenschaften & Sicherheit; Fazit; Bewertung; techn. Daten & Preis
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