19.04.2010 - 13:04
Mit dem neuen Porsche 911 GT3 Cup, dem stärksten Cup-Elfer aller Zeiten, startet der Porsche Carrera Cup Deutschland am 25. April in seine 21. Saison. Seit dem ersten Lauf auf dem Hockenheimring im Jahr 1990 garantiert die prestigeträchtige Rennserie Spannung und Dramatik von der ersten bis zur letzten Runde.
Die Zusammensetzung des Starterfelds verspricht schon beim Saisonauftakt Spannung pur. Traditionell treffen routinierte Profis auf viel versprechende, erfolgshungrige Talente. Die mit Abstand meiste Erfahrung bringt der ehemalige DTM-Pilot Uwe Alzen mit. Der 42-Jährige holte zuletzt 2007 zum zweiten Mal den Meistertitel im Carrera Cup und blickt bereits auf viele erfolgreiche Jahre mit Porsche-Rennsportwagen zurück: 1992 gewann er erstmals den Carrera Cup, zwei Jahre später holte er den Gesamtsieg im internationalen Porsche-Supercup, 1995 triumphierte er mit Porsche beim ADAC GT-Cup. 1999 folgte ein Klassensieg auf einem Porsche 911 GT3 R bei den legendären 24 Stunden von Le Mans.
Sein Debüt im Porsche Carrera Cup Deutschland gibt Ferdinand Stuck (Starnberg). Der jüngste Sohn von Rennlegende Hans-Joachim Stuck begann seine Motorsport-Karriere im Kartsport und ging in den Jahren 2008 und 2009 im ADAC Formel Masters an den Start. Aufgrund einer überzeugenden Leistung bei der von Porsche in Vallelunga durchgeführten Talentsichtung wird der 18-Jährige in dieser Saison als "Porsche Motorsport Talent" gefördert.
Zum Einsatz kommt auf allen Rennstrecken der neue Porsche 911 GT3 Cup. Der mit über 1.900 Exemplaren meistgebaute Rennwagen aller Zeiten präsentiert sich in dieser Saison besonders energiegeladen: Die Leistung des Sechszylinder-Boxermotors wurde auf 450 PS gesteigert. Das Reglement stellt die Chancengleichheit für alle Fahrer sicher. Porsche verplombt den Motor und das Getriebe aller 911 GT3 Cup. Die Teams dürfen lediglich an Fahrwerk, Sturz, Spur, Standhöhe, Stabilisatoren und Reifendruck in klar definierten Grenzen Veränderungen vornehmen. Dasselbe gilt für die Einstellung des Heckflügels. Auch die Reifen sind für alle gleich. Pro Wochenende und Fahrzeug dürfen zwei Sätze neuer Michelin-Slicks im Training und im Rennen eingesetzt werden. Das technische Reglement schließt somit Materialvorteile für einzelne Piloten aus.
Insgesamt stehen in dieser Saison neun Wertungsläufe im Rahmen der DTM im Kalender. Sechsmal ist der Carrera Cup auf deutschen Rennstrecken am Start, dreimal gastiert er im europäischen Ausland. Dabei stehen zwei Besonderheiten auf dem Programm: Der zweite Lauf am 23. Mai in Valencia (Spanien) sowie das siebte Rennen am 5. September in Brands Hatch (Großbritannien). Auf beiden Strecken werden die Piloten des Porsche Carrera Cup Deutschland zum ersten Mal unterwegs sein.
auto.de/(auto-reporter.net/pha)
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