15.04.2010 - 14:04
Auch für schwierigere Gelände
Fahrvorstellung in Marrakesch. Der Name Duster, abgeleitet vom englischen dust (für Staub), kommt nicht von ungefähr. Denn die staubigen Pisten Marokkos, wo Dacia laut Sprecher Freddy Cholière aus der Pariser Renault-Zentrale 
mittlerweile sogar Marktführer ist, sind ganz offensichtlich sein Revier. Der Duster kommt mit breiten Flanken, mehr als 20 Zentimeter Bodenfreiheit, großen Rädern und einem kräftig dimensionierten Unterfahrschutz daher. Dank Böschungs-, Rampenwinkel, Steigfähigkeit und Wattiefe kann man sich mit ihm durchaus in schwierigeres Gelände wagen. Mit nicht einmal viereinhalb Metern Länge bleibt er ziemlich kompakt, bringt 1200, mit Allrad über 1300 Kilo auf die Waage, ist dabei genauso agil wie sparsam unterwegs.

mittlerweile sogar Marktführer ist, sind ganz offensichtlich sein Revier. Der Duster kommt mit breiten Flanken, mehr als 20 Zentimeter Bodenfreiheit, großen Rädern und einem kräftig dimensionierten Unterfahrschutz daher. Dank Böschungs-, Rampenwinkel, Steigfähigkeit und Wattiefe kann man sich mit ihm durchaus in schwierigeres Gelände wagen. Mit nicht einmal viereinhalb Metern Länge bleibt er ziemlich kompakt, bringt 1200, mit Allrad über 1300 Kilo auf die Waage, ist dabei genauso agil wie sparsam unterwegs.Auf Knopfdruck drei Fahrstufen
In der voraussichtlich ab Juni erhältlichen 4x4-Version stehen drei Fahrstufen zur Verfügung, Knopfdruck genügt: Im ersten Modus geht es unter normalen Bedingungen eher spritsparend mit Frontantrieb voran. Lässt die Traktion nach, leitet die elektromagnetische Kupplung von Renaults japanischem Allianzpartner Nissan einen Teil des verfügbaren Drehmoments automatisch an die Hinterachse weiter. Bei extremen Bedingungen, verschneiten Straßen etwa oder matschigem Untergrund, wird die Kraft bis zu 50 Prozent an die Hinterräder übertragen.
Bei Fahrten im Gelände kann der Fahrer manuell in den starren Allradmodus wechseln. Dann fährt der Duster bei geringem Tempo mit einer festen Kraftverteilung zwischen beiden Achsen im Verhältnis von 50:50. Alternativ ist der 4x4-Betrieb auch komplett abstellbar.
Bei Fahrten im Gelände kann der Fahrer manuell in den starren Allradmodus wechseln. Dann fährt der Duster bei geringem Tempo mit einer festen Kraftverteilung zwischen beiden Achsen im Verhältnis von 50:50. Alternativ ist der 4x4-Betrieb auch komplett abstellbar.
Gutes Platzangebot
Das gute Platzangebot selbst hinten entspricht dem der Stufenhecklimousine Logan, auf dessen technischer Basis samt dem robusten und spurtreuen Fahrwerk der solide verarbeitete Duster entsteht. Man sitzt erhöht, hat gute Rundumsicht. Das Cockpit ist einfach, aber übersichtlich gestaltet. Die Bedienung fällt leicht.

In den Kofferraum passen bei hochgeklappter Rücksitzbank je nach Version ordentliche bis zu 475 Liter Gepäck hinein; stellt man die Sitzfläche der Rückbank senkrecht hinter den Lehnen der Vordersitze auf und klappt die Rückenlehnen in den so freigewordenen Raum, sind sogar, wiederum je nach Version, mehr als 1600 Liter möglich.
Bewährte Motoren aus Renault-Regal
Die drei Motoren stammen aus dem Renault-Regal, haben sich bereits bewährt. Dabei handelt es sich um den 1,6-Liter-Benziner mit 105 und die 1,5-Liter-Turbodiesel mit 86 und 107/110 PS, der kleinere leider ohne Partikelfilter. Die Vierzylinder machen den Duster in der Spitze über 150 bis gut 170 Stundenkilometer schnell. 
Der Normverbrauch findet sich mit Werten von nur rund fünf bis acht Litern zumindest im Datenblatt. Der Frontantrieb-Duster soll in beiden Varianten als Selbstzünder pro Kilometer weniger als 140 Gramm vom schädlichen Triebhausgas Kohlendioxid in die Luft blasen. Die 145 Gramm des Allrad-Diesels sind für Autos dieser Art ebenfalls nicht schlecht. Der Benziner müht sich etwas, um auf Touren zu kommen; bei ihm ist häufigeres Schalten angesagt. Deutlich kraftvoller und dazu eben auch noch sparsamer geht der große Diesel zu Werke. Diesel und Allrad beginnen jeweils noch unter 14 000 Euro.

Der Normverbrauch findet sich mit Werten von nur rund fünf bis acht Litern zumindest im Datenblatt. Der Frontantrieb-Duster soll in beiden Varianten als Selbstzünder pro Kilometer weniger als 140 Gramm vom schädlichen Triebhausgas Kohlendioxid in die Luft blasen. Die 145 Gramm des Allrad-Diesels sind für Autos dieser Art ebenfalls nicht schlecht. Der Benziner müht sich etwas, um auf Touren zu kommen; bei ihm ist häufigeres Schalten angesagt. Deutlich kraftvoller und dazu eben auch noch sparsamer geht der große Diesel zu Werke. Diesel und Allrad beginnen jeweils noch unter 14 000 Euro.Neues Sechsgang-Schaltgetriebe
Die längeren Federwege sorgen für etwas mehr Komfort und bessere Traktion auf schlechten Straßen sowie im Gelände. Ein ordentlich abgestuftes Fünf- und ein neues Sechsgang-Schaltgetriebe mit sehr kurz übersetztem ersten Gang, um leichter am Berg oder mit höherer Beladung anfahren zu können, übertragen die Kraft auf die Räder. Der Duster kann Lasten bis 1500 Kilo an den Haken nehmen.
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