Opel positioniert seinen neuen Meriva eine halbe Klasse höher
Hamburg - Ein neues Türsystem, das den Ein- und Ausstieg hinten erleichtert, die Möglichkeit, vom Fünf- zum Einsitzer zu werden, ohne die Sitze auszubauen, dazu eine noch variablere Gestaltung des Innenraums dank auswechselbarer Module: Mit diesen Neuerungen schickt Opel die zweite Generation seines Merivas zu Einstiegspreisen ab noch knapp unter 16 000 bis knapp über 23 000 Euro an den Start.
Eleganter und dynamischer
Mit auswechselbaren Modulen

Zahlreiche Ablagen sind vorhanden. Völlig neu ist, dass die Mittelkonsole nunmehr aus auswechselbaren Modulen besteht, die sich auf Aluminium-Schienen zwischen den Vordersitzen verschieben lassen. Dadurch kann man sich zusätzlichen Stauraum nach eigenen Vorstellungen schaffen. Auch für den Meriva ist der integrierte Fahrrad-Heckträger lieferbar. Aus dem Insignia sind die Premiumsitze mit den größeren Einstellwegen bekannt. Türsystem erleichtert Ein-/Ausstieg hinten Die hinten angeschlagenen Türen im Fond lassen sich unabhängig von denen vorn öffnen. Zur sicheren Verriegelung ist keine Überlappung durch die Vordertüren nötig. Möglich macht dies nach Opel-Angaben eine klassische B-Säule, die gleichzeitig die Karosseriesteifigkeit und den Seitenaufprallschutz erhöht. Zum bequemeren Ein- und Ausstieg von Mitreisenden hinten tragen ebenfalls die an der B-Säule angebrachten Haltegriffe bei. Die Art des Türanschlags hinten soll den Beinen mehr Bewegungsfreiheit bieten. Fahrer/Beifahrer haben einen ergonomischen und schnelleren Zugang zum Fond, um dort zum Beispiel eine Jacke, eine Aktentasche oder einen Regenschirm abzulegen. Alle vier Türen lassen sich bis zu einem Winkel von 84 Grad öffnen, während bei konventionellen Türen 68 bis 70 Grad Standard sind. Eltern können ihren Kindern beim Angurten oder Ein- und Aussteigen besser helfen. Das Risiko, dass ein Kind in den fließenden Verkehr läuft, ist geringer.Gefühl von Großzügigkeit
Bessere Handling-Eigenschaften

den Meriva bei den Vans um eine halbe Klasse auf ein sichtbar höheres Niveau rücken. Schon das Basispaket etwa mit Zentralverriegelung, elektrischen Fensterhebern, Berganfahrhilfe und elektrischer Parkbremse kann sich sehen lassen, nicht zuletzt was die Sicherheit bis hin beispielsweise zum elektronischen Schleuderschutz und acht Airbags betrifft. CD/MP3-Radio sowie Klimaanlage sind allerdings erst ab Ausstattungsstufe zwei Standard an Bord.Drei Benziner, ein Turbodiesel
Fertigung im spanischen Saragossa
| Motor: | drei Vierzylinder-Benziner, ein Vierzylinder-Turbodiesel |
| Hubraum: | 1,4, bis 1,7 Liter |
| Leistung: | 100 bis 140 PS |
| Maximales Drehmoment: | 130/4000 bis 260/1700-2550 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute |
| Beschleunigung: | 10,3 bis 13,9 Sekunden von 0 auf Tempo 100 |
| Höchstgeschwindigkeit: | 172 bis 196 Stundenkilometer |
| Umwelt: | 6,1 bis 6,7 Liter pro 100 Kilometer, 143 bis 168 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer |
| Grundausstattung (Auswahl): | Stabilitätsprogramm, Seiten-, Kopfairbags, Kindersitz-Halterungen, 15/16-Zoll-Räder, 195/205er-Reifen |
| Preis: | 15 900 bis 23 050 Euro |
auto.de/Günther Koch/KoCom








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