19.03.2010 - 08:03
Trotz anhaltender Wirtschaftskrise ist es der Volkswagen Financial Services AG gelungen, im Geschäftsjahr 2009 weiter zu wachsen. Die Bilanzsumme des Unternehmens erhöhte sich um 5,2 Prozent auf 60,29 Milliarden Euro.
Vor allem die gestiegenen Risikokosten waren verantwortlich dafür, dass das Vorsteuerergebnis, wie erwartet, nachgab. Mit 554 Millionen Euro lag es rund 30 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Ihren Bestand an Verträgen konnte die VW-Tochter um 10,7 Prozent auf 6,03 Millionen steigern.
Mit Blick auf die Märkte und das Wettbewerbsumfeld ist der Vorstandschef des größten automobilen Finanzdienstleisters, Frank Witter, mit dem erzielten Ergebnis zufrieden. "Wir haben unsere Chancen im Markt aktiv und konsequent genutzt." Deutliche Zuwächse verzeichneten die Braunschweiger bei den Kundenfinanzierungen. Hierbei erhöhte sich das Forderungsvolumen um 21,4 Prozent auf 26,6 Milliarden Euro. Der Bestand an Finanzierungsverträgen wuchs um 17,4 Prozent auf 2,81 Millionen und auch die Zahl der Neuverträge konnte um 25,6 Prozent auf 1,09 Millionen Verträge deutlich gesteigert werden.
Leasingbereich
Im Leasingbereich stabilisierte sich der Vertragsbestand, wuchs nur leicht um 0,8 Prozent auf 1,1 Millionen. Die Forderungen aus dem Leasinggeschäft sanken im vergangenen Jahr um 6,6 Prozent auf 13,93 Milliarden Euro. Die Zahl der Neuverträge ging um 21,4 Prozent
auf 383.000 Verträge zurück.
auf 383.000 Verträge zurück.Versicherungsvermittlungs- und Serviceverträgen
Zuwachs gab es beim Bestand an Versicherungsvermittlungs- und Serviceverträgen; dieser stieg um 8,1 Prozent auf 2,12 Millionen. Die Neuverträge legten um 26,4 Prozent auf 1,32 Millionen zu. – Erneut Rekordzuwächse erlebte das Einlagengeschäft; in diesem Geschäftsfeld ist der positive Trend ungebrochen. Im Vorjahresvergleich gab es ein Plus von 42,6 Prozent auf 18,31 Milliarden Euro. Die Zahl der Direktbankkunden wuchs um 16 Prozent auf 939.000.
Im laufenden Geschäftsjahr
Im laufenden Geschäftsjahr erwartet der Vorstand der Volkswagen Financial Services vor allem in saturierten Märkten eine insgesamt stagnierende Volumenentwicklung. Deutliche Chancen sieht man jedoch in den Wachstumsmärkten China und Indien. Witter schätzt das kommende Jahr so ein: "Eine Krise birgt neben Risiken immer auch enorme Chancen. Es gilt für uns also unverändert, nicht nur zu verteidigen, sondern auch aktiv anzugreifen und gerade jetzt parallel auch strategisch wichtige Weichen zu stellen."
auto.de/(auto-reporter.net/arie)
Ihnen gefällt der Artikel VW-Finanz-Tochter trotz Krise gewachsen? Dann bookmarken Sie diese URL: http://de.auto.de/magazin/showArticle/article/35743/VW-Finanz-Tochter-trotz-Krise-gewachsen
Diesen Artikel verlinken:
» alle Bilder ansehen Fotostrecke – VW
Volkswagen
-
China
-
VW-Tochter
-
Markt
-
Milliarden
-
AG
-
Bilanzsumme
-
Blick
-
deutlich
-
Ergebnis
-
Euro
-
konsequent
-
leicht
-
neben
-
Prozent
-
träge
-
Trend
-
Vorstand
-
Wirtschaftskrise
-
Zahl
-
Zuwachs
-
Services
-
Jetzt Artikel kommentieren.
Weitere Diskussionen im Forum zu VW-Finanz-Tochter trotz Krise gewachsen
» zu Ihrer persönlichen Seite







Auto-Fan zum Thema RE: Studie: Große...
meines Erachtens auch etwas irrsinniger Artikel. wieso ist denn der Führerschein in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt teilweise so... » mehr
Auto-Fan zum Thema Fahrbericht Yamaha...
Yamaha muus in der näöchsten Generation der YZF-R1 noch etwa 15 kg abspecken und etwa 15 kW in der Spitzenleistung zulegen, um den... » mehr
turbolos zum Thema Carsharing: 100...
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht den Hype um den Twizy. Klar, konsequent auf Sparsamkeit optimiert, und günstig in der Anschaffung,... » mehr
turbolos zum Thema Toyota: Vier...
Während andere Hersteller geschlafen haben, hat Toyota die Technologie gepusht. Dafür haben sie jetzt schöne Absatzzahlen vorzuzeigen.... » mehr
turbolos zum Thema Fahren mit Gas:...
Sehr gutes Fazit. Beide Arten rechnen sich, auch bei CNG wird sich das mit den wenigen Tankstellen in ein paar Jahren erledigt haben.... » mehr