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„Reif fürs Kompaktsegment“: Mercedes-AMG-Chef Volker Mornhinweg im auto.de-Gespräch

Die Zeit ist also reif, ins Kompaktsegment einzusteigen?

Volker Mornhinweg: Das kann man so sehen. Natürlich hilft uns dabei, dass Mercedes schon vor längerer Zeit den Beschluss gefasst hat, dort vertreten zu sein. Die Nachfolgekonzepte, die jetzt auf Basis der A-/B-Klasse von den Kollegen erarbeitet wurden, geben uns durchaus die Möglichkeit, dann auch in dieser Klasse AMG-typisch präsent zu sein.

Wieviel Hochleistung verträgt denn ein Kompakt- oder Kleinwagen? „Reif fürs Kompaktsegment“: Mercedes-AMG-Chef Volker Mornhinweg im auto.de-Gespräch

Volker Mornhinweg: Ich möchte noch nicht zuviel verraten, aber Sie können überzeugt sein, dass wir, wenn wir dort einsteigen, vom Styling und von der technischen Konzeption her 100 Prozent AMG bieten werden, was die Kunden dann auch zu Recht von uns erwarten.

Geht es denn für Sie auch unter acht Zylindern?

Volker Mornhinweg: Natürlich. Sechs Zylinder wären denkbar. Aber wir haben auch schon ein paar Vierzylinder-Themen mit extrem hoher Aufladung ins Auge gefasst. Da ist von uns noch mit einigen Überraschungen zu rechnen.

Und wann wäre ein solcher Baby-AMG reif für die Straße?

Volker Mornhinweg: In der Regel laufen wir ein halbes Jahr nach den Serienfahrzeugen unserer Kollegen von Mercedes an.

Der neue SLS-AMG-Flügeltürer, 571 PS, 317 Stundenkilometer schnell und über 177 000 Euro teuer, ist für Sie jetzt schon ein Erfolg?

Volker Mornhinweg: Das ist er, auch wenn er erst am 27. März an den Start geht und erste Exemplare an „Reif fürs Kompaktsegment“: Mercedes-AMG-Chef Volker Mornhinweg im auto.de-GesprächKunden ausgeliefert werden.

In der Regel denkt man da doch schon weiter, oder?

Volker Mornhinweg: Das tun wir natürlich auch. In Genf haben wir gerade das neue Formel-1-Safety-Car auf SLS-AMG-Basis vorgestellt.

Und was ist nach der offenen Variante und dem für 2013 bereits angekündigten Elektro-SLS noch denkbar? Ein Black Series vielleicht?

Volker Mornhinweg: Zum Beispiel. Oder noch ausgeprägtere Versionen für den Renneinsatz. Sie müssen sich zwar noch ein bisschen gedulden, aber da kommt noch einiges von uns. Wie kreativ wir sind, sehen Sie jetzt schon am neuen 5,5-Liter-Biturbo-Achtzylinder im S63 AMG mit 571 PS, bis zu 900 Newtonmetern Drehmoment und eben den eingangs bereits erwähnten 10,5 Litern Normverbrauch, 25 Prozent weniger gegenüber dem Vorgänger.

auto.de/Günther Koch/KoCom | Fotos: Günther Koch

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