08.03.2010 - 15:03
Warum Gutes neu erfinden!
So recht erschließt sich der schließlich gewählte Taufname bis heute nicht. Spricht doch alles am oder im Tiguan dafür, dass es sich um nichts anderes als einen echten Volkswagen handelt: Selbstbewusst der Auftritt, sympathisch die
Karosseriekontur ohne irgendwelche Schnörkel, die für ein rasches Verfallsdatum sorgten, und im Inneren, am "Steuerpult", Solidität und Übersichtlichkeit, wie man sie zum Beispiel vom Golf Plus kennt. Richtig so. Warum Gutes neu erfinden!
Karosseriekontur ohne irgendwelche Schnörkel, die für ein rasches Verfallsdatum sorgten, und im Inneren, am "Steuerpult", Solidität und Übersichtlichkeit, wie man sie zum Beispiel vom Golf Plus kennt. Richtig so. Warum Gutes neu erfinden!Vertrautheit auf den ersten Blick
Der Einsteigende, der Fahrer zuerst, empfindet so etwas wie Vertrautheit auf den ersten Blick. Das Cockpit des "kleinen Touareg" prägen Golf-Gene. Was sofort gefällt, sind die hohe, bequeme Sitzposition und das spontane Gefühl, in einem sicheren Gehäuse Platz zu nehmen. Akkurat verarbeitete Materialien und deren dezente Abstimmung aufeinander bestimmen die Atmosphäre im Innenraum. (Unser Testwagen verwöhnte zusätzlich mit der Lederausstattung "Vienna"). Hartplaste – bekanntlich selten edel wirkend – verbannten die Interieur-Designer an Stellen, an denen zuerst Zweckmäßigkeit zählt; wie bei der zur Ablage gestalten Verkleidung der vorderen Türen, die jeweils sogar eine große 1,5-Liter-Wasserflasche aufnehmen kann.
Wohlfühlatmosphäre
Tiguan-Insassen schätzen die Wohlfühlatmosphäre, die vom Interieur ausgeht. Fahrer und Beifahrer haben nicht nur gute Sicht, sondern sitzen auch ausgesprochen bequem (der Testwagen hatte Sportsitze). Das Sitzvergnügen war für uns die 
Erklärung, dass bei einer elfstündigen Tour die Ermüdung völlig ausblieb, die gewöhnlich bei einem solchen "Gewaltritt" nach häufigen Fahrpausen verlangt. Fondpassagiere werden ein wenig höher platziert, um besser sehen zu können. An Kopffreiheit ist kein Mangel, für drei kräftige erwachsene Personen geht es auf der Rückbank (verschieb- und umklappbar) allerdings ein bisschen eng zu. Das Gepäckabteil (mit hoher Ladekante) erweist sich sehr viel größer, insbesondere höher als von außen zu vermuten.

Erklärung, dass bei einer elfstündigen Tour die Ermüdung völlig ausblieb, die gewöhnlich bei einem solchen "Gewaltritt" nach häufigen Fahrpausen verlangt. Fondpassagiere werden ein wenig höher platziert, um besser sehen zu können. An Kopffreiheit ist kein Mangel, für drei kräftige erwachsene Personen geht es auf der Rückbank (verschieb- und umklappbar) allerdings ein bisschen eng zu. Das Gepäckabteil (mit hoher Ladekante) erweist sich sehr viel größer, insbesondere höher als von außen zu vermuten.Die Liste der Wettbewerber ist lang
Es ist nicht so, dass sich ein Tiguan stolz brüsten könnte, keinerlei ähnlich dimensionierte SUV-Konkurrenz fürchten zu müssen. Die Liste der Wettbewerber ist sogar lang. Messen wollen sich mit dem VW u.a. Toyota RAV4, BMW X3, Audi Q5, Nissan X-Trail, Renault Koleos, Subaru Forester, Ford Kuga, Mitsubishi Outlander alias Citroen C-Crosser bzw. Peugeot 4007. Der VW-Entwurf schob sich schon bald nach seinem Start in Europa ganz nach vorn. Offensichtlich profitierte der Tiguan von Anfang an nicht zuletzt von den Golf-Genen, die in alltagstauglichen Charaktereigenschaften und vernünftigen Dimensionen münden, gepaart mit den Vorzügen eines SUVs wie großer Bodenfreiheit, hoher Sitzposition und einer imponierenden Variabilität seiner Einsatzmöglichkeiten. Und die 4Motion-Traktion (es gibt den Tiguan auch als Fronttriebler) verschafft ihm die heutzutage begehrte Tugend zuverlässiger Geländegängigkeit.
Lesen Sie weiter auf Seite 2 & 3: Das Herz des Tiguan; Geräuchkulisse; Reizvolle wie nützliche Alternative; Allradantriebs 4Motion; Ausstattungen; Ausstattungsextras; Fazit; techn. Daten & Preis
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