30.09.2009 - 08:09
Von Thomas G. Zügner
Das X in der Modellbezeichnung eines Autos steht bei BMW seit jeher für den Allradantrieb. Ob in der 3er-, 5er- oder 7er-Baureihe mit dem Zusatz xDrive oder aber in den Mehrzweckfahrzeugen X3, X5 oder X6: Stets werden diese Gefährte über alle vier Räder angetrieben. Mit dem neuen BMW X1 brechen die Münchner erstmals mit dieser Tradition. Den Kompaktwagen gibt es unter dem Label xDrive zwar mit dem Antrieb über alle vier Räder, unter der Bezeichnung sDrive aber auch mit herkömmlichem Heckantrieb.
Auf der Plattform des Kombimodells 3er touring bietet der X1 in den Grundfunktionalitäten Gene aus der 1er- und der 3er-Reihe. Dennoch will der X1 laut Projektleiter Peter Krist „kein kleiner X3“ sein, der ihn in der Länge um stattliche 35 Zentimeter überragt. Vielmehr war es das Bemühen der Ingenieure, dem in weniger als drei Jahren entwickelten Fahrzeug die Agilität aus der Kompaktklasse ebenso mit auf den Weg zu geben wie die Vielseitigkeit eines Mehrzweckgefährts. So glänzt der BMW X1 durch sportliches Fahrverhalten sowie durch eine erhöhte Sitzposition, die den Passagieren eine gute Rundumsicht bietet sowie das Ein- und Aussteigen erleichtert. Hinzu kommt ein variabler und flexibler Innenraum. Gebaut wird der X1 im Werk Leipzig zusammen mit der 3er-Limousine und einigen Varianten der 1er-Reihe.
Design
An der Front trägt das kleinste Mitglied der X-Familie die BMW-typischen Merkmale, zu denen auch die lange
Motorhaube zählt. Sehr aufrecht steht der Kühlergrill in der traditionellen Nierenoptik, stark modelliert wurde die Motorhaube. Ausgeprägte Sicken- und Schwellerlinien sowie ein farblich abgesetzter Unterfahrschutz vorne und hinten runden das von Designchef Adrian van Hooydonk ebenso elegant wie sportlich gezeichnete Erscheinungsbild des 4,45 Meter langen Fünftürers ab.
Motorhaube zählt. Sehr aufrecht steht der Kühlergrill in der traditionellen Nierenoptik, stark modelliert wurde die Motorhaube. Ausgeprägte Sicken- und Schwellerlinien sowie ein farblich abgesetzter Unterfahrschutz vorne und hinten runden das von Designchef Adrian van Hooydonk ebenso elegant wie sportlich gezeichnete Erscheinungsbild des 4,45 Meter langen Fünftürers ab.Das neu gestaltete Armaturenbrett wirkt übersichtlich. Die asymmetrische Ausgestaltung der Mittelkonsole unterteilt die Bereiche für Fahrer und Beifahrer. Die Materialien fühlen sich angenehm an und wirken hochwertig. Etwas umständlich ist, dass nach dem Einstecken eines als eine Art Zündschlüssel fungierenden Kästchens nochmals extra ein Start-Stopp-Knopf zum Anlassen des Motors gedrückt werden muss.
Innenraum
Eine Vielzahl an Details zeugt von den Anstrengungen der Ingenieure, den BMW X1 flexibel zu gestalten. So bietet der Innenraum eine Fülle an größeren und kleineren Ablagemöglichkeiten. In allen vier Einstiegstüren für
die Passagiere finden Getränkeflaschen Platz. Die im Verhältnis 40:20:40 geteilte Rücksitzlehne lässt sich in unterschiedlich steilen Stellungen positionieren. So können bei Bedarf eventuell noch benötigte Zentimeter beim Platzbedarf im Kofferraum „herausgekitzelt“ werden, ohne dass deswegen das Platzangebot für die drei Fondpassagiere unbotmäßig eingeschränkt würde.
die Passagiere finden Getränkeflaschen Platz. Die im Verhältnis 40:20:40 geteilte Rücksitzlehne lässt sich in unterschiedlich steilen Stellungen positionieren. So können bei Bedarf eventuell noch benötigte Zentimeter beim Platzbedarf im Kofferraum „herausgekitzelt“ werden, ohne dass deswegen das Platzangebot für die drei Fondpassagiere unbotmäßig eingeschränkt würde.Alltagstaugliche 420 Liter fasst das Gepäckabteil bei voller Bestuhlung. Durch Umklappen der einzelnen Teile der Rücksitzlehne erweitert sich der Stauraum auf passable 1350 Liter. Recht praktisch ist eine Zwischenablage unterhalb des Kofferraumbodens, in dem in einer speziell geformten Wanne hauptsächlich Kleinutensilien sicher und sauber deponiert werden können.
Weiter auf Seite 2: Video - BWM X1 Vorstellung; Motorenpalette; Antriebsarten; Preise; Fazit
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