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BMW X1: Der Sportwagen unter den Kompakt-SUVs

Video: BMW X1 - Vorstellung

Ausstattung

Formal ist er eher unspektakulär, hat weder eine geteilte Heckklappe, noch ein separat aufklappbares Heckfenster oder einen besonders variablen Innenraum. Klimaanlage, Audioanlage, Lederlenkrad und Leichtmetallräder sind Serie, Xenon-Scheinwerfer, adaptives Kurvenlicht und Fernlichtassistent optional erhältlich. Die Mittelkonsole ist ganz leicht zum Fahrer geneigt. In den siebziger und achtziger Jahren erhob die weißblaue Marke das zum Dogma, kam aber seitdem hin und wieder davon ab. Ein Startknopf ist Serie. Das optionale Navigationssystem BMW - Bild(3)wird über den BMW-typischen iDrive-Knopf gesteuert.Üppige Bewegungsfreiheit haben die Passagier nicht. Der Knieraum im Fond reicht gerade aus. Nur der Kopfraum ist riesig.
Die dreigeteilte Rücksitzlehne kann aus 31 Grad Neigung in mehreren Stufen steiler, sogar bis in die Senkrechte, verstellt werden. Damit wird es hinten immer ungemütlicher, aber der Kofferraum vergrößert sich von 420 auf 490 Liter. Mit komplett flach gelegten Lehnenteilen sind es 1 350 Liter. Kein Rekord - im VW Tiguan stehen zwischen 505 und 1510 Liter zum Vollpacken bereit. Dezente Kunststoffbeplankung und ein angedeuteter Unterfahrschutz vorn und hinten sollen die Geländekompetenz betonen, mit denen die xDrive-Versionen ihren Mehrpreis von 2000 Euro rechtfertigen.

Handling

Der elektronisch geregelte Allradantrieb mit heckbetonter, bei Bedarf aber auch variabler Kraftverteilung und Bergabfahrkontrolle ist auf rutschigem Untergrund ganz nützlich. Doch in schwerem Gelände gilt er ohne jede mechanische Traktionshilfe nur als stumpfe Waffe. Darum ist das eigentliche Revier des X1 die Straße. Dort fällt er weder mit Reifenabroll- noch mit Windgeräuschen auf, glänzt mit präziser Lenkung und einem Fahrgefühl, bei BMW X1: Der Sportwagen unter den Kompakt-SUVs dem man eher an eine agile Sportlimousine als an einen hochbeinigen Geländewagen denkt. Allerdings: 19,4 Zentimeter Bodenfreiheit sind nur rund vier Zentimeter mehr als gewöhnlich.

Fazit

Für 150 Euro Aufpreis können die Allrad-Versionen mit der sogenannten Performance-Control ausgerüstet werden. Diese regelt die Drehmomentverteilung zwischen den Hinterrädern, was die Untersteuerneigung abbaut und die Kurvenwilligkeit nochmals erhöht. Eine straffere Fahrwerksabstimmung kann für 290 Euro bestellt werden. Ein X1 mit Hinterradantrieb stand noch nicht zur Verfügung. Aber auch damit, so behaupten die BMW-Leute, kommt der Fahrspaß nicht zu kurz. Dass der sDrive noch ein gewisses Eigenlenkverhalten zeigt und nicht wie der xDrive stoisch neutral durch Kurven eilt, steigert den sogar noch.

Bewertung

+ sehr gute Straßenlage
- laute Dieselmotoren
Weiter auf Seite 3: Datenblatt BWM X1

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