Karosserie - Motor - Fahrwerk - Getriebe
Nachdem die Karosse mit Trockeneis vom Gröbsten gereinigt war, wurde schnell klar: Hier geht es nicht weiter. Das Chassi war fertig. Eine neue Karosse musste her. Und die fand sich mit der eines Manta GSI aus dem Jahre 1985. Fortan diente der GSI als Teilespender für das Projekt.
Dann folgte das ganze Programm: Reinigen, Konservieren, Spachteln und zu guter Letzt der Auftrag des 3-Schicht-Effektlacks Teal Blue Pearl, ein Mix aus grün und blau, der je nach Blickwinkel den Farbton verändert.
Bei der Motorwahl fiel die Entscheidung auf den zwei Liter 16 V-Calibra-Motor, der mit der einen oder anderen Veredelung 190 PS/139 kW generiert. Und natürlich bietet das Aggregat neben reichlich Saft auch tüchtig was

auf die Ohren.
Das Fahrwerk wurde mit Hochofenschlacke blank gestrahlt und mit einer Pulverbeschichtung versiegelt. Im Sauerland wurde unterdessen eine Sonderserie des längst nicht mehr produzierten Originalfedersatzes aufgelegt, der den Manta 35 mm nach unten drückt. Neue Räder, neue Felgen – hinten wie vorne sorgen nun 16-Zoll-Alu-Felgen mit 215er Reifen für den nötigen Grip beim Cruisen.
So viel Power stemmt natürlich kein Getriebe von der Stange. Also ging es hier weiter. Und das Objekt der Begierde stand auch schon fest: der Monza 3.0 hatte das, was für annähernd 200 PS nötig war. Nachdem die Kardanwelle fein gewuchtet und mit neuen Kreuzgelenken versehen war, konnte man sich dem Innenraum zuwenden.
Interieur
Recaro-Sportsitze in grauschwarzem Leder sind der Eye-Catcher im Innenraum. Das Gestühl wiederum steht auf einem in Spice-Gray gehaltenem Teppich. Zudem wurden für den Über-Manta mehr als 20 Quadratmeter feinstes Rindnappa-Leder verwendet.
Der Innenraumhimmel wurde mit feinstem Alcantara bespannt. Über den Schaltsack liegt ein Nappaleder-Bezug und polierte Alu-Aufsätze verschönern den beherzten Tritt in die Pedalerie. Wohlfühlen ist

also garantiert.
Sound
Tüchtig was auf die Ohren liefert die eingebaute Audioanlage mit Multi-Media-Einheit, für deren Funktionalität 70 Meter Kabel im Manta ein neues Zuhause fanden. Das System verfügt über ein Navi und eine Rückfahrkamera. Neben dem Touchscreen-Navi wartet ein komplettes „High End“- Soundsystem mit 2.000 Watt darauf, eingeschaltet zu werden.
Zum guten Schluss ...
... kam, was kommen musste: die TÜV-Abnahme. Doch alles lief problemlos. Was Wunder bei einem derart professionell arbeitenden Team. Nun war es also amtlich. The new Star is born - Sir Manta!
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