03.06.2009 - 15:06

Rund 160 000 Schäden entstehen jährlich durch Marderbisse an Autos. Die ADAC-Straßenwacht verzeichnete im Jahr 2008 um die 15 000 Einsätze als Folge von angeknabberten Zündkabeln, Bremsschläuchen und Gummidichtungen. Dadurch fallen jährlich Reparaturkosten in Millionenhöhe an.
Während unmittelbar beschädigte Teile am Auto in der Regel durch die Kfz-Teilkaskoversicherung gedeckt sind, werden mögliche Folgeschäden an Motoren, Antriebswellen und Katalysatoren meist nicht übernommen. Einige Versicherungsunternehmen bieten mittlerweile Zusatztarife als Ergänzung zur Teilkaskoversicherung an, die auch für Folgeschäden aufkommen.
Steinmarder richten vor allem im Frühsommer, während der Paarungszeit ab Ende Juni, den größten Schaden an Autos an. Motorräume sind für die Tiere beliebte Spielplätze. Dabei werden weiche Kunststoff- und Gummiteile wie Zündkabel, Stromleitungen bzw. deren Isolierung und Bremsschläuche angenagt und teilweise regelrecht zerfetzt. Nach einem Marderbefall sollte ein Fachmann hinzugezogen werden, der den Motorraum untersucht und eventuell eine Motorwäsche durchführt. Diese entfernt alle Gerüche, die den Marder anlocken und in Beißwut versetzen.
Alternativ zur Motorwäsche und teuren Zusatzversicherung greifen Fahrzeughalter oftmals auf eine Reihe von Hausmitteln zurück. Die Abwehrmaßnahmen, die allesamt nicht zuverlässig sind, reichen dabei von Hundehaaren und WC-Steinen über Maschendraht im Motorraum bis hin zu tickenden Weckern.
Deutlich wirksamer zeigen sich Elektroschockgeräte als Marderschreck, die mit metallischen Kontaktplättchen unter Hochspannung arbeiten (Weidezaunprinzip). Sie werden an möglichen Marder-Einstiegsstellen angebracht. Bei Berührung gibt es einen Stromschlag, der zwar für Mensch und Tier ungefährlich ist, den Marder jedoch verscheucht.
Ebenfalls hilfreich sind Ultraschallgeräte, welche die Marder durch Töne von ständig wechselnder Frequenz verjagen. Einbau und Anschluss sind ohne großen Aufwand innerhalb weniger Minuten durchführbar. Nicht empfehlenswert sind Geruchs- und Bitterstoffe, da sich die Tiere sehr schnell an die üblen Duftstoffe gewöhnen. Außerdem reicht meist schon eine Fahrt im Regen und das Duftspray verliert seine Wirkung.
Wer in gefährdeten Gegenden wohnt, sollte sein Auto möglichst in einer geschlossenen Garage parken. Tore auch tagsüber nicht länger offen stehen lassen. Dann hat der Marder erst gar keine Gelegenheit sich einzunisten.
Steinmarder richten vor allem im Frühsommer, während der Paarungszeit ab Ende Juni, den größten Schaden an Autos an. Motorräume sind für die Tiere beliebte Spielplätze. Dabei werden weiche Kunststoff- und Gummiteile wie Zündkabel, Stromleitungen bzw. deren Isolierung und Bremsschläuche angenagt und teilweise regelrecht zerfetzt. Nach einem Marderbefall sollte ein Fachmann hinzugezogen werden, der den Motorraum untersucht und eventuell eine Motorwäsche durchführt. Diese entfernt alle Gerüche, die den Marder anlocken und in Beißwut versetzen.
Alternativ zur Motorwäsche und teuren Zusatzversicherung greifen Fahrzeughalter oftmals auf eine Reihe von Hausmitteln zurück. Die Abwehrmaßnahmen, die allesamt nicht zuverlässig sind, reichen dabei von Hundehaaren und WC-Steinen über Maschendraht im Motorraum bis hin zu tickenden Weckern.
Deutlich wirksamer zeigen sich Elektroschockgeräte als Marderschreck, die mit metallischen Kontaktplättchen unter Hochspannung arbeiten (Weidezaunprinzip). Sie werden an möglichen Marder-Einstiegsstellen angebracht. Bei Berührung gibt es einen Stromschlag, der zwar für Mensch und Tier ungefährlich ist, den Marder jedoch verscheucht.
Ebenfalls hilfreich sind Ultraschallgeräte, welche die Marder durch Töne von ständig wechselnder Frequenz verjagen. Einbau und Anschluss sind ohne großen Aufwand innerhalb weniger Minuten durchführbar. Nicht empfehlenswert sind Geruchs- und Bitterstoffe, da sich die Tiere sehr schnell an die üblen Duftstoffe gewöhnen. Außerdem reicht meist schon eine Fahrt im Regen und das Duftspray verliert seine Wirkung.
Wer in gefährdeten Gegenden wohnt, sollte sein Auto möglichst in einer geschlossenen Garage parken. Tore auch tagsüber nicht länger offen stehen lassen. Dann hat der Marder erst gar keine Gelegenheit sich einzunisten.
(ar/nic)
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