20.02.2009 - 14:02
Stolz war Projektführer Fiat, als gemeinsam mit den Partnern Citroen und Peugeot Anfang 2008 der Fiorino mit seinen französischen Pendants Nemo und Bipper auf den Markt kam.
Mini-Cargo
Hatte man doch mit dem kleinen Lieferwagen gleich eine neue Fahrzeugklasse aus der Taufe gehoben: die des Mini-Cargo. Schon damals bot Fiat alternativ zum Kastenwagen auch eine Kombiversion mit zweiter Sitzreihe als Bautrupptransporter an. Auf Fenster hinter der C-Säule wurde dabei jedoch verzichtet. Die bekam nun der Qubo spendiert, mit dem Fiat die Pkw-Variante des Firorino auf die Räder gestellt hat.
Auftritt
Ungewöhnlich gestaltet zeigt sich die Frontansicht. Der Kühlergrill liegt in weit nach vorne gezogenen mächtigen Stoßfängern. Ebenfalls zum eigenständigen Auftritt trägt die schräg nach oben verlaufende hintere Seitenfensterlinie bei. Sie gibt dem italienischen Mini eine pfiffige Note, die sich vom Design gängiger Kompaktvans abhebt. Eine Schönheit ist der Qubo damit sicher noch lange nicht, aber ein Auto mit eigenständigem Charakter.
Innenraum
Die Platzverhältnisse im Innenraum sind vorne wie hinten ausreichend bemessen. Das Armaturenbrett bietet oben viel Ablagefläche. Das Lederlenkrad mit Funktionstasten aus dem 750 Euro teuren Navigations- und Audiosystempaket „Blue & me“ liegt sehr gut in der Hand. Gleiches gilt für den griffgünstig platzierten Schalthebel. Der Komfort wird eher von ungewöhnlicher Seite leicht geschmälert: Beim Tritt aufs Kupplungspedal nimmt das Schienbein hin und wieder Kontakt mit dem weit heruntergezogenen Armaturenbrett auf. Dagegen helfen leider auch die Höhenverstellung von Lenkrad und Fahrersitz nicht.
Das lackierte Blech innen an den Türen stört hingegen nicht. Im Gegenteil: es harmoniert mit den fröhlichen zweifarbigen Sitzbezügen im Qubo.
Das lackierte Blech innen an den Türen stört hingegen nicht. Im Gegenteil: es harmoniert mit den fröhlichen zweifarbigen Sitzbezügen im Qubo.Einstieg und Kofferraum
Im (Familien)Alltag erfreuen die hinteren Schiebetüren. Wer sie einmal benutzt hat, möchte sie nicht mehr missen. Sie erleichtern den Ein- und Ausstieg hinten im Allgemeinen und in engen Parklücken im Besonderen. Die Rücksitzbank ist geteilt umklappbar und lässt sich bei Bedarf auch einfach aus dem Qubo herausnehmen. Das Kofferraumvolumen wächst dann von 329 Liter auf stolze 2500 Liter. Die quadratische Heckklappe könnte allerdings etwas weiter nach oben aufschwingen.
Ausstattung
Die Ausstattungsversion Dynamic bietet unter anderem eine manuelle Klimaanlage, Nebelscheinwerfer, eine Mittelarmlehne für den Fahrer und Radiovorbereitung mit sechs Lautsprechern. Ab Basis sind neben Fahrer- und Beifahrer- auch Seitenairbags vorn an Bord.
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