Kfz-Haftpflicht: Niedrigere Einstufungen bei Regionalklassen - Magazin von auto.de
mid Düsseldorf - Je nach Zulassungsbezirk zahlen Autofahrer unterschiedlich hohe Prämien für ihre Kfz-Versicherung. Die sogenannten "Regionalklassen" bilden das Schadenaufkommen in den einzelnen Bundesländern ab und werden jährlich neu berechnet.
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Kfz-Haftpflicht

Kfz-Haftpflicht: Niedrigere Einstufungen bei Regionalklassen

Die Bilanz geht zugunsten der Autofahrer auf: Rund 20 Prozent von ihnen landen im kommenden Jahr in einer günstigeren Haftpflicht-Regionalklasse. 15 Prozent werden heraufgestuft. Das hat die aktuelle Regionalstatistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ergeben.

Nachdem die Regionalklassen das Schadenaufkommen in den einzelnen Bundesländern abbildet, entwickeln sich die Einstufungen je nach Wohnort sehr unterschiedlich. Besonders günstig kommen Autofahrer wie gehabt in Brandenburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern weg. Hohe Regionalklassen gibt es in Großstädten und in Teilen Bayerns, die stark vom Durchreiseverkehr betroffen sind. Am wenigsten Schäden hatten die Versicherer im Zulassungsbezirk Prignitz in Brandenburg zu regulieren. Am teuersten war es für die Assekuranzen in Berlin.

Bei den Kaskoversicherungen bleibt 2016 weitgehend alles beim Alten. Auf die höchste Schadensbilanz brachte es der Kreis Ostallgäu in Bayern, die niedrigste gab es in der Wesermarsch in Niedersachsen.Die GDV-Statistiker errechnen die Regionalklassen der 415 deutschen Zulassungsbezirke einmal pro Jahr. Die Statistik ist für die Versicherungsunternehmen unverbindlich und kann ab sofort für Neuverträge angewendet werden. Für bestehende Verträge tritt sie in der Regel zum 1. Januar in Kraft. Eine Herabstufung bedeutet aber nicht automatisch niedrigere Beträge. Daraus lasse sich „keine Aussage über die Entwicklung des gesamten Kfz-Versicherungsbeitrages treffen“, so der GDV.

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